MODELLKOMMUNE

Stadt Bad Kreuznach

www.bad-kreuznach.de

BUNDESLAND: RHEINLAND-PFALZ

KINDERSCHUTZCLUSTER 9

Modellkommune: Stadt Bad Kreuznach

Partnerkommunen:

Stadt Ludwigshafen

Landkreis Mainz-Bingen

 

Altersstruktur der Einwohner

Qualitätsentwicklungswerkstatt

Qualitätsentwicklungs- interesse

  • Bestehende Kooperationen intensivieren und neue Kooperationspartnerinnen und –partner hinzugewinnen
  • Handlungsabläufe und Standards entwickeln
  • Erarbeitung eines Kinderschutzplans mit allen Beteiligten

Teilnehmende

  • ARGE | Amtsgericht und Staatsanwaltschaft | Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien | Deutscher Kinderschutzbund | Frauenhaus | Grund- und Förderschulen | Familien | Freie Träger der Jugendhilfe – ambulant, teilstationär und stationär | Gesundheitsamt | Hebammen | Institut für Rechtsmedizin | Kinderarzt | Kindertagesstätten | Polizei | Sozialpädiatrisches Zentrum | Wohnungslosenhilfe

Zentrale Themen

  • Definition der Begriffe Kindeswohl und Kinderschutz aus Sicht der einzelnen Professionen
  • Durch die Vernetzung der teilnehmenden Institutionen sollten gemeinsame Handlungsabläufe zum Kinderschutz erarbeitet werden und Paradigmenwechsel: Eltern sollen als Expertinnen und Experten Ihrer Familie begriffen und stärker in den Hilfeprozess eingebunden werden.

Ergebnisse

Kommunal

  • Arbeitsgruppen zu den Themen "Leitbild", "Verfahrensabläufe" und "institutionsübergreifende Zusammenarbeit"
  • Vorstellung der Inhalte des Projektes im Jugendhilfeausschuss "Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit" sowie in anderen Gremien und Arbeitskreisen

In Planung

  • Leitbild Kinderschutz
  • Qualitätsstandards zu Verfahrensabläufen und zur Zusammenarbeit
  • Gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen, z.B. zum Thema Datenschutz

Clusterübergreifend

Deutliche Verbesserung des Informationsflusses mit den Partnerkommunen

Besonderheiten

Wir waren sehr positiv von dem Engagement der Kooperationspartnerinnen und -partner überrascht. Die Teilnehmendenzahl war an allen fünf Werkstätten konstant bei fast 50 Personen aus über 20 Institutionen. Darüber hinaus mussten wir bereits im Vorfeld Absagen bzw. Kontingentierungen an interessierte Organisationen versenden. Darüber hinaus war besonders, dass sowohl der gesamte ASD als auch die Amtsleitung engagiert an den Werkstätten teilgenommen haben.

Politisch wurde der Prozess überdies von der Bürgermeisterin tatkräftig unterstützt. Einen besonderen Brückenschlag stellte außerdem der Fachvortrag von Prof. Dr. Wolff auf der Netzwerkkonferenz "Kindeswohl und Kindergesundheit" der Stadt und des Kreises Bad Kreuznach dar. Durch den fachlichen Input hatte diese Veranstaltung noch einmal an Qualität gewonnen.