PARTNERKOMMUNE

Kreis Lippe

www.kreis-lippe.de

BUNDESLAND:NORDRHEIN-WESTFALEN

KINDERSCHUTZCLUSTER 4

Partnerkommune:

Landkreis Friesland

Altersstruktur der Einwohner

Qualitätsentwicklungswerkstatt

Qualitätsentwicklungs- interesse

  • Systematisierung und Koordinierung lokaler und themenspezifischer Netzwerke
  • Prozess-Controlling, Evaluation und Koordination

Teilnehmende

Zentrale Themen

  • Optimierung des Netzwerkes "Kinderschutz in Lippe"
  • Verbesserung Kooperation GesundheitsamtJugendhilfe (bes. Kinder- und Jugendärztlicher Dienst)
  • Kinderschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Ergebnisse

Kommunal

  • Implementierung von Methoden der Qualitätsentwicklung in Anlehnung an die Qualitätsmanagement-Werkstätten des Projektes
  • Anstoß des Prozesses "Leitbild Kinderschutz in/für Lippe"

In Planung

  • Entwicklung "Leitbild Kinderschutz in/für Lippe" mittels unterschiedlicher Beteiligungsformen (z.B. Nutzung moderner Medien zur Ideen-Generierung, Einbeziehung des Jugendhilfeausschuss) im Sinne des demokratischen Kinderschutzes
  • Strategische Ausrichtung des Netzwerkes "Kinderschutz in Lippe" vor dem Hintergrund diverser Stake-Holder auf kommunaler Ebene

Besonderheiten

Der Kreis Lippe hat etwa 353 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das in drei Regionalräumen organisierte Kreisjugendamt ist für etwa 150 000 davon zuständig. Es gibt zusätzlich vier Stadtjugendämter im Kreisgebiet. Das Gesundheitswesen ist nicht regional organisiert.

Beim Aufbau eines Netzwerkes Kinderschutz müssten die Kooperationspartnerinnen und –partner verbindliche Absprachen mit den verschiedenen Jugendämtern separat treffen, was als zeitaufwendig und ineffektiv erscheint. Gleiche Standards, Verfahrensweisen und verbindliche Handlungs- und Verantwortungsketten sind daher schwer zu etablieren. Problematische Entwicklungen im Einzelfall bleiben im verwirrenden System oft unbemerkt oder "gehen verloren".

Zum Kinderschutz liegen schon einige Ergebnisse (z.B. Risikoabschätzung, Vereinbarungen nach § 8a SGB VIII) vor. Es existieren bereits lokale oder themenspezifische Netzwerke (z.B. zum Thema Häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Krisenintervention an Schulen). Systematisierung, Evaluation, Prozess-Controlling und Koordinierung stehen noch aus.

Die Heterogenität der Teilnehmenden-Gruppe aus der Partnerkommune führte zu sehr positiven Effekten in der Kooperation vor Ort, unabhängig von den Ergebnissen in der besuchten Modellkommune.