PARTNERKOMMUNE

Kreis Herzogtum Lauenberg

www.herzogtum-lauenburg.de

BUNDESLAND SCHLESWIG-HOLSTEIN

KINDERSCHUTZCLUSTER 1

Modellkommune: Kreis Rendsburg-Eckernförde

Partnerkommunen:

Kreis Segeberg

Altersstruktur der Einwohner

Qualitätsentwicklungswerkstatt

Qualitätsentwicklungs- interesse

  • Standardisierte Reflexion von Fallverläufen/Risikoidentifikation
  • Regelmäßiger Austausch: Was ist Kinderschutz/Kindeswohlgefährdung
  • Einbeziehung von Klientinnen und Klienten in die Reflexion

Teilnehmende

  • Diakonisches Werk, Erziehungsberatungsstelle Schwarzenbek | Internationaler Bund, Stationäre und ambulante Hilfen | Allgemeiner Sozialer Dienst | Fachstelle Kinderschutz

Zentrale Themen

  • Wir leuchten alles aus und sehen: Menschen. Der Versuch, den Eltern wohlwollend zu begegnen und sie so aktiv, wie es ihnen möglich ist, am Prozess zu beteiligen.
    Mit Veränderung der Fokussierung von »Nicht Gelingen« zum »Gelingen« wird nicht nur ein Lernen aus Fehlern, sondern insbesondere auch ein Lernen aus Erfahrung möglich.
    Ein Reflexionsfreudiges Thema lässt sich nicht verordnen.

Ergebnisse

Kommunal

  • Standortbestimmung Kinderschutz – was haben wir im Bereich Kinderschutz im Kreis Herzogtum Lauenburg? (Sammlung)
  • Sommerfest mit Hilfeempfängern (Internationaler Bund)
  • Bildung einer Projektgruppe, die den Auftrag hat, eine Struktur für die reflexive Fallbetrachtung von Kinderschutzfällen zu schaffen.

In Planung

  • Angebot der Fachstelle Kinderschutz für die Moderation reflexiver Fallbetrachtungen an kleinere und größere Systeme.
  • Fallreflexion erfolgreich beendeter Fälle, Wirkungsanalyse (EB)
  • Eltern- und Kinder/Jugendlichenvertreter in den Lokalen Netzwerken Kinderschutz Nord und Süd

Besonderheiten

Die Diskussion zur Verwendung des »Fehlerbegriffes« zog sich durch den gesamten Prozess. Bis heute gibt es keine Einigung darüber, ob es a) eher gut ist, den Begriff »Fehler« offensiv zu verwenden, um deutlich zu machen, dass es selbstverständlich immer Dinge gibt, die falsch laufen, oder b) auf keinen Fall gut ist, mit dem Begriff »Fehler« zu arbeiten, weil der Fokus auf den Erfolgen liegen sollte, um zur Reflexion zu motivieren und nicht zu suggerieren, es könne ein "richtig" geben.

Die Qualitätswerkstätten haben in unserem Kreis eine fruchtbare Diskussion angeschoben, und wir sind eher am Beginn eines Prozesses als am Ende. Stimmen von Fachkräften aus unserem Kreis sind nachzulesen auf der Homepage des Kreises unter Fachstelle Kinderschutz aktuell, hier sind  die Ergebnisse unseres Fachtages "Standortbestimmung Kinderschutz im Kreis Herzogtum Lauenburg" zu lesen.