Kinderschutzkonzept Bremen

Ausrichtung auf ein an den Lebenslagen von Familien/den Entwicklungsphasen junger Menschen orientiertes Konzept, das auf einem demokratisch/partnerschaftlich/partizipativ ausgerichteten Leitbild aufbaut, in dem „Elternwohl – Kindeswohl - Gemeinwohl“  einschließlich des Wächteramtes der staatlichen Gemeinschaft und ihrer Institutionen in Einklang zu bringen sind.
Die Programmatik des Landes und der Kommunen ist sozialraumorientiert, interdisziplinär sowie kooperativ ausgerichtet.  Systematisch wird die Struktur durch Früherkennung/ Screening, niedrigschwellige und aufsuchende Hilfen zur Primärprävention/Frühe Hilfen,  sowie Hilfen zur Erziehung, Krisenintervention und Schutzmaßnahmen qualifiziert. Die integrierte Jugendhilfe- und Gesundheitsplanung sowie bereichsübergreifende/ interdisziplinäre Qualifizierung der Fachkräfte und der Vernetzungsstrukuren sind dazu wesentliche Eckpfeiler.

Landesgesetzliche Regelungen zum Kinderschutz

Bereich Schule

§ 12 Bremisches Schulgesetz (BremSchulG)
Zum Download des Gesetzes (PDF, 365 KB)

Bereich Gesundheit

§§ 14, 14a und 15 Gesundheitsdienstgesetz (ÖGDG)
Online-Infos zum Gesetz

Landesgesetzliche Regelungen zu den Früherkennungsuntersuchungen

Früherkennungs-untersuchungen

Gesetz zur Sicherung des Kindeswohls und zum Schutz vor Kindesvernachlässigung (Kindeswohlgesetz-KiWG)
Zum Download des Gesetzes (PDF, 420 KB)

Kontaktdaten

Zuständiges Ministerium/Fachabteilung

Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen
Abteilung Junge Menschen und Familie, Referat Junge Menschen in besonderen Lebenslagen

Barbara Hellbach
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen
Telefon: 0421 361 6727
E-Mail: Barbara.Hellbach(at)soziales.bremen.de

Online-Angebot: Internetseiten der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen

Zuständige Landesbehörde

siehe oben

Projekte und Forschungsvorhaben

Projekte und Forschungsvorhaben im Kinderschutz, die sich insbesondere mit dem Thema Risiko- und Fehlermanagement befassen oder befasst haben.

Angebote für Kinder unter drei Jahren

Bestandsaufnahme von Angeboten für Kinder unter drei Jahren und ihre Vernetzung auf Stadt- und Sozialzentrumsebene

Durchführende Institution:
Amt für Soziale Dienste Bremen in Kooperation mit der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V.

Kontakt: Barbara.Baumgaertner(at)soziales.bremen.de

Modellprojekt ESPQ

Modellprojekt ESPQ - Erziehungshilfe, Soziale Prävention und Quartiersentwicklung

Durchführende Institution:
Amt für Soziale Dienste Bremen in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt: Barbara.Hellbach(at)soziales.bremen.de
Download: Bericht zum Stand des Projektes (PDF, 1,2 MB)

Online-Angebot: Modellprojekt ESPQ

Ausbau und Qualifizierung Frühberatungsstellen

Ausbau und Qualifizierung von fünf Bremer Frühberatungsstellen

Durchführende Institution:
Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen mit dem Amt für Soziales Bremen

Kontakt: Katharina.Eggers(at)soziales.bremen.de

Weitere Angebote und Informationen

Qualifizierung

  • Qualifizierung von Fachkräften der Frühen Hilfen zu Entwicklungspsychologischen Berater/-innen in interdisziplinären zertifizierten Kursen
  • Länderkooperationsprojekt zur Qualifizierung von Familienhebammen

Gremien

  • Runder Tisch "Substitution" auf Landesebene. Darüber hinaus werden vielfältige disziplinübergreifende Arbeitskreise auf kommunaler Ebene geführt

Aktualisierung der Informationen auf der Basis von Rückmeldungen durch das Bundesland Bremen. Stand Juni 2014.