Kinderschutzkonzept Bayern

In Bayern fügen sich vielfältige Angebote und Maßnahmen, von präventiven Frühen Hilfen bis hin zum konsequenten Vollzug des staatlichen Wächteramtes zu einem abgestimmten Gesamtkonzept zum Kinderschutz zusammen (im Einzelnen siehe: www.kinderschutz.bayern.de sowie Kinder und Jugendprogramm 2013, insb. Kapitel III 6, www.stmas.bayern.de/jugend/programm).

Auf den in Bayern etablierten Jugendhilfestrukturen aufbauend wird der Kinderschutz fortlaufend optimiert. So wurden bereits entscheidende Weichenstellungen mit bundesweitem Vorbildcharakter vorgenommen: Das seit 2009 flächendeckend umgesetzte Konzept der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi-Netzwerk frühe Kindheit, www.koki.bayern.de) wurde 2012 durch das Bundeskinderschutzgesetz zum bundesweiten Standard.
Ferner wurden insbesondere mit der Einrichtung der bayernweiten Kinderschutzambulanz (www.rechtsmedizin.med.uni-muenchen.de/kinderschutzambulanz) sowie der Erstellung des Leitfadens „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Erkennen und Handeln“ (www.aerzteleitfaden.bayern.de) wichtige Grundlagen für die nachhaltige Etablierung interdisziplinärer Standards im Kinderschutz sowie zur Qualifizierung geschaffen.

Landesgesetzliche Regelungen zum Kinderschutz

Bereich Jugendhilfe

Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG) Art. 14 GDVG
Online-Informationen zum Gesetz

Bereich Schule

Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), Art. 31
Online-Informationen zum Gesetz

Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG) Art. 14 GDVGG
Online-Informationen zum Gesetz

Bereich Gesundheit

Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG) Art. 14 GDVG
Online-Informationen zum Gesetz

Landesgesetzliche Regelungen zu den Früherkennungsuntersuchungen

Früherkennungs-untersuchungen

Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG) Art. 14 GDVG
Online-Informationen zum Gesetz

Kontaktdaten

Zuständiges Ministerium/Fachabteilung

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Abteilung II - Familie und Jugend, Bildung und Erziehung
Referat II 5 - Jugendpolitik, Jugendhilfe
Winzererstr. 9
80797 München
Telefon: 089 1261-01
E-Mail: poststelle(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Zuständige Landesbehörde

Projekte und Forschungsvorhaben

Projekte und Forschungsvorhaben im Kinderschutz, die sich insbesondere mit dem Thema Risiko- und Fehlermanagement befassen oder befasst haben.

Guter Start ins Kinderleben

Guter Start ins Kinderleben (war Basis für Regelförderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen)

Durchführende Institution:
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm

Kontakt: FrueheHilfen(at)uniklinik-ulm.de

Online-Angebot: Universitätsklinikum Ulm

Koordinierende Kinderschutzstellen

Regelförderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen, KoKi-Netzwerk frühe Kindheit (Vorbild für "Netzwerke Frühe Hilfen" im Bundeskinderschutzgesetz)

Durchführende Institution:
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Kontakt: Referat-II5(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: Bayersiches Staatsministerium

Bayernweite Kinderschutzambulanz

Durchführende Institution:
Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Kontakt: rechtsmedizin(at)med.uni-muenchen.de

Online-Angebot: Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Multiplikatoren-Schulung für leitende Ärzte

Multiplikatoren-Schulung für leitende Ärzte und Ärztinnen aus bayerischen Kinderkliniken zum Thema Kindeswohlgefährdung

Durchführende Institution:
Kinderschutzambulanz am Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Kontakt: rechtsmedizin(at)med.uni-muenchen.de

Online-Angebot: Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Weitere Angebote und Informationen

Online-Angebote

  • Internetversion des Leitfadens "Gewalt gegen Kinder und Jugendliche - Erkennen und Handeln" mit Ausführungen zur interdisziplinären Zusammenarbeit im (präventiven) Kinderschutz sowie vertiefenden Informationen zu einzelnen Fachthemen
    Online-Angebot: Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte

Aktualisierung der Informationen auf der Basis von Rückmeldungen durch das Bundesland Bayern. Stand Juni 2014.