HAMBURG

 
 

Wie Elternschaft gelingt (WIEGE - STEEP™) (Intervention)

STEEP™ (Steps towards effective and enjoyable parenting) ist ein in den USA seit Jahren erfolgreich erprobtes Programm. Es setzt darauf, hoch belastete Familien auf das Zusammensein mit ihrem Kind vorzubereiten und mithilfe von Videoaufnahmen ("Seeing is believing") von Eltern-Kind-Interaktionen ein gelungenes, einfühlsames Verhalten zu erkennen und zu festigen. Seit 2004 wird STEEP™ in einem hochschulübergreifenden Verbund der HAW Hamburg zusammen mit der FH Potsdam in Praxiseinrichtungen eingeführt.

 

Finanzierung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und Soziale Frühwarnsysteme". Die Mittelvergabe erfolgt über das NZFH.

 

Projektleitung

Prof. Dr. Gerhard Suess Mitarbeit: Dipl. Soz.päd. Agnes Mali, Dipl. Psych. Uta Bohlen

 

Träger

HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Hamburg

 

Standort

Hamburg

 

Kooperationspartner/-innen

HAW Hamburg; Asklepios Kliniken HH GmbH (Klinik Nord, Heidberg); Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit HH; Gesundheitsförderung HH; Fachamt Sozialraummanagement HH; Koordinator Kinderschutz, Frühe Hilfen ASD HH Nord; Beratungsstelle nullbisdrei, HH; Abendroth-Haus, HH; Erziehungshilfe e.V., HH; Zentrum für Alleinerziehende des LEB HH Hohe Liedt; Augenblicke e.V.

 

Zielgruppen

  • risikobelastete werdende Eltern und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern von null bis drei Jahren mit Clearing-Bedarf
  • hoch risikobelastete Eltern-Kind-Paare mit HzE-Bedarf (treatment as usual)
  • hoch risikobelastete Eltern-Kind-Paare mit STEEP™-Beratung
 

Angebote und Hilfen

STEEP™ ist ein komplexes Frühinterventionsprogramm, das auf unterschiedlichen Ebenen ansetzt und die Eltern-Kind-Beziehung zum Fokus hat:

Verhaltensebene: Der Umgang von Eltern mit dem Kind wird auf Video aufgenommen, das Ergebnis gemeinsam betrachtet ("Seeing is believing").

Repräsentationsebene: Modelle der Eltern, die meist aus ihrer eigenen Kindheit stammen, werden in ihrer Auswirkung auf den konkreten Umgang mit dem Kind aufgespürt ("Looking back, moving forward").

Soziale Unterstützung: Wird nicht nur von professionellen Helfern, sondern auch von anderen "Müttern" (Gruppenangebote) geleistet.

Beratende Beziehung: Der besondere Anspruch besteht im Finden einer Balance zwischen einer stimmigen Zugewandtheit und der gebotenen Distanz.

 

Kontakt

Prof. Dr. Gerhard Suess
Mitarbeit: Dipl. Soz.päd. Agnes Mali,
Dipl. Psych. Uta Bohlen
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg,
Fakultät Soziale Arbeit & Pflege
Saarlandstraße 30, 22303 Hamburg

 
  

Materialien