Aus Fehlern im Kinderschutz lernen: Christine Gerber (DJI) im Interview

Christine Gerber ist Mitarbeiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) im Deutschen Jugendinstitut (DJI). Im DJI Online Gespräch im Mai 2010 berichtet sie von ersten Ergebnissen des Qualitätsentwicklungsprojekts "Aus Fehlern lernen", das vom NZFH beauftragt wurde.


 
 

05.10.2009 | Ein starkes Netz?

Im Deutschlandradio Kultur sprachen die Wissenschaftliche Referentin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) Alexandra Sann und die Sprecherin des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH Prof. Dr. Ute Thyen über Kinderschutz drei Jahre nach dem Fall Kevin.

17.11.2008 | Frühwarnsystem gegen Kindesmisshandlung

Im ZDF morgenmagazin sprach Prof. Beate Schücking, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH und Leiterin des Modellprojektes "Familienhebammen. Frühe Unterstützung - frühe Stärkung?", über das Niedersachsener Projekt.

 

31.10.2008 | "Manche Eltern verstehen die Signale der Babys nicht"

Prof. Cierpka, Leiter des Modellprojekts "Keiner fällt durchs Netz" und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH, stellt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Hintergründe und Methoden des Projekts vor.

 

"Notwendig ist ein neues Sozialsystem" - Prof. Dr. Reinhart Wolff zieht Bilanz

Im Interview mit dem Weser Kurier spricht der Leiter des vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Auftrag gegebenen Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekts "Aus Fehlern lernen - Qualitätsmanagement im Kinderschutz" Prof. Dr. Reinhart Wolff über das beispiellose Qualifizierungsprogramm zum Thema Kinderschutz, das Bremen vom Herbst 2007 bis 2009 durchgeführt hat. Der Berliner Erziehungswissenschaftler Wolff hat das zweijährige Programm mit seinem Team des Kronberger Kreises für Qualitätsentwicklung gestaltet.

FH Potsdam verabschiedet Christiane Ludwig-Körner in den Ruhestand

Die Leiterin des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Modellprojektes "Wie Elternschaft gelingt" in Brandenburg Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner wurde am 12. und 13. Juni 2009 mit einem Symposion "Entwickeln - Fördern - Heilen" an der Fachhochschule Potsdam in den Ruhestand verabschiedet. Weiterhin aktiv ist die Psychologin Ludwig-Körner als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).


 

"Frühe Hilfen zwischen Helfen und Kontrollieren": Fachforum des DJI und der BZgA regte zu Diskussionen an

Wie können Risiken für das Aufwachsen von Kindern schneller wahrgenommen werden? Was geschieht mit den Informationen? Wie können Jugendhilfe und Gesundheitswesen sich gegenseitig besser unterstützen und in dieser Kooperation zugleich für die Eltern transparent und vertrauenswürdig sein? Diese Fragen diskutierten 150 Fachkräfte, überwiegend aus Bereichen der Jugendhilfe, am 19. Juni 2008 auf einem Fachforum auf dem 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Essen.

"Guter Start ins Kinderleben" - Rheinland-pfälzische Familienministerin Malu Dreyer zieht positive Zwischenbilanz

Eine positive Zwischenbilanz des Projektes "Guter Start ins Kinderleben" hat Familienministerin Malu Dreyer am 07. Mai 2008 in Mainz gezogen. Das Bund-Länder-Modellprojekt wird in Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen und Trier erprobt. In der einjährigen Laufzeit sei es gelungen, Netzwerke aufzubauen und Eltern in schwierigen Situationen frühzeitig zu unterstützen, so die Ministerin.


 

"Diese Frauen sind keine Monster". Christiane Ludwig-Körner über gestresste junge Mütter und Lücken im Hilfesystem

Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner von der Fachhochschule Potsdam unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und als Leiterin des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Modellprojektes "Wie Elternschaft gelingt" in Brandenburg. In einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen (MAZ) spricht die Psychoanalytikerin über die drei Fälle von Kindstötungen in Brandenburg.

Reinhold Schone informiert über "Handlungsansätze aus sozialpädagogischer Sicht" bei Kindeswohlgefährdung

Prof. Dr. Reinhold Schone, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des NZFH, war einer der Referenten bei der Tagung "Frühe Hilfen bei Kindeswohlgefährdung" des "Bündnis für Familie Kreis Borken". Er zeigte Anforderungen an die Kooperation aus Sicht der Jugendhilfe auf und erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendhilfe im Kontext ihrer Eingriffsmöglichkeiten bei Kindeswohlgefährdung.


 

Wenn Eltern Rat und Hilfe brauchen: Projekt "Keiner fällt durchs Netz" am Universitätsklinikum Heidelberg soll Gewalt in der Familie vorbeugen

Wie kann man elterliche Gewalt und Vernachlässigung von Säuglingen verhindern? Durch rechtzeitige Vorsorge, sagen Wissenschaftler um Prof. Dr. Manfred Cierpka vom Universitätsklinikum Heidelberg (Projektleiter und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH). Sie haben das Projekt "Keiner fällt durchs Netz" ins Leben gerufen: Direkt nach der Geburt betreuen speziell ausgebildete Familienhebammen besonders belastete Familien. 29 Helferinnen haben nun Ende Februar im Saarland ihren Abschluss erworben und sind seither im Einsatz.


 

Publikationen

Interventions- und Präventionsmaßnahmen im Bereich Früher Hilfen. Internationaler Forschungsstand, Evaluationsstandards und Empfehlungen für die Umsetzung in Deutschland Prof. Dr. Anke Lengning; Prof. Dr. Peter Zimmermann; Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) (Hrsg.), Köln, 2009
Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen - Machbarkeitsexpertise zur Verbesserung des Kinderschutzes durch systematische Fehleranalyse J. M. Fegert, K. Schnoor, S. Kleidt, H. Kindler, U. Ziegenhain; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.), 2008
Expertise zum Stand der Prävention/ Frühintervention in der frühen Kindheit in Deutschland Manfred Cierpka, Michael Stasch, Sarah Groß,; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.), Köln, 2007