Die Gremien des NZFH

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NFZH) wird in seiner Arbeit durch zwei Gremien unterstützt und beraten: durch den Wissenschaftlichen Beirat und den Fachbeirat.

 
Mitglieder der Beiräte des NZFH am Rande einer gemeinsamen Arbeitssitzung

Mitglieder der Beiräte des NZFH und Gäste am Rande einer gemeinsamen Arbeitssitzung Ende Juni 2009 in Berlin

 

 

 

 

 

Begriffsbestimmung "Frühe Hilfen"

Was wird unter dem Begriff "Frühe Hilfen" verstanden? Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen.


 
Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats und Gäste am Rande der Sitzung vom 26. Juni 2009 in Berlin Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NFZH) wird wissenschaftlich unterstützt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beruft renommierte Expertinnen und Experten als Mitglieder in den Wissenschaftlichen Beirat. Der Beirat besteht derzeit aus 22 Mitgliedern.
Mitglieder des Fachbeirats am Rande der Sitzung vom 24. Juni 2009 in Berlin Im Juli 2008 hat sich der Fachbeirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) konstituiert. Seine Mitglieder begleiten das NZFH bei der Umsetzung des Aktionsprogramms der Bundesregierung "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme".

 
 
 

12.12.2009 | Aufstand der Braven

Im Interview mit der taz erklärt Prof. Dr. Manfred Cierpka, wie Eltern mit Kleinkindern umgehen sollten, die im Trotzalter zu rebellierenden "Wüterichen" werden. Als einen möglichen Gründ für Rebellion nennt Prof. Cierpka, dass Kinder irgendwann ihren eigenen Willen entdecken und sich dann abgrenzen wollen. Dies sei ein Meilenstein für sie - Eltern könnten diese Wünsche aber nicht immer erfüllen.

05.10.2009 | Ein starkes Netz?

Im Deutschlandradio Kultur sprachen die Wissenschaftliche Referentin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) Alexandra Sann und die Sprecherin des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH Prof. Dr. Ute Thyen über Kinderschutz drei Jahre nach dem Fall Kevin.

31.10.2008 | "Manche Eltern verstehen die Signale der Babys nicht"

Prof. Cierpka, Leiter des Modellprojekts "Keiner fällt durchs Netz" und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH, stellt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Hintergründe und Methoden des Projekts vor.

 
 

Publikationen

Kinderschutz geht alle an! Eva Engelken, Gina Graichen, Dr. Barbara Kavemann, Dr. Heinz Kindler, Harald Schaber, Christian Stolz; Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) (Hrsg.), Stuttgart, 2010
Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen - Machbarkeitsexpertise zur Verbesserung des Kinderschutzes durch systematische Fehleranalyse J. M. Fegert, K. Schnoor, S. Kleidt, H. Kindler, U. Ziegenhain; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.), 2008
Expertise zum Stand der Prävention/ Frühintervention in der frühen Kindheit in Deutschland Manfred Cierpka, Michael Stasch, Sarah Groß,; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.), Köln, 2007