Hilfen für Eltern
NZFH Aktuell
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Neue Publikation des NZFH: "Werkbuch Vernetzung"
Praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten
Gesundheitliche Chancengleichheit

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Aus dem Ankündigungstext:
Kinderschutz hat eine hohe Bedeutung für Politik und Gesellschaft. Die meisten Eltern kümmern sich liebevoll um ihre Kinder. Doch es gibt auch Eltern, denen es nicht gelingt, die Entwicklung ihrer neu geborenen und heranwachsenden Kinder so zu begleiten, dass sie vor Gefahren geschützt und ihre Bedürfnisse respektiert werden. Hier müssen Staat und Gesellschaft ihre Verantwortung wahrnehmen.
Der Schutz dieser Kinder hat für das Bundesfamilienministerium oberste Priorität. Das können wir nicht allein bewältigen, sondern brauchen Partner und ein gut funktionierendes Netz der Zusammenarbeit. Deswegen haben wir mit allen Bundesländern Modellprojekte zu Frühen Hilfen gestartet und das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gegründet.
Das NZFH wird gute Erfahrungen zusammentragen, auswerten und weiterentwickeln. In verbindlichen Netzwerken Früher Hilfen arbeiten vor allem die Jugendhilfe und das Gesundheitswesen aber auch die Schwangerenberatung, das Bildungssystem, die Frauenunterstützungseinrichtungen, die Justiz und die Ordnungs- und Polizeibehörden eng zusammen. Auf der Grundlage der beiden Kinderschutzgipfel haben wir auf Bundesebene gesetzliche Regelungen für einen wirksameren Kinderschutz entwickelt. Am 21. Januar 2009 hat das Kabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Kinderschutzes gebilligt. Dieser schließt gravierende Lücken im Kinderschutz, die vor allem den Schutz kleiner Kinder betreffen und die durch Informationsverluste zwischen verschiedenen Berufsgruppen und bei Wohnortwechsel zustande kommen. Der Gesetzesentwurf entwickelt zudem bundesrechtliche Vorschriften zum Kinderschutz im SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) weiter.
Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund setzt sich für soziale Frühwarnsysteme zum Schutz von Kindern und Frühe Hilfen für Eltern ein. Neben einem Netzwerk, in dem verbindliche Kooperationen geregelt sind, gehören beispielsweise Entscheidungshilfen für die Fachpraxis, die typische Risiken benennen und Hinweise auf Misshandlungen oder Vernachlässigungen geben können, zu den erforderlichen Maßnahmen. Kinderschutz wird als eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe verstanden, die die Städte und Gemeinden in Deutschland sehr ernst nehmen.
Quelle: Online-Angebot des Deutschen Städte- und Gemeindebundes e.V.
Links zum Thema
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DStGB-Fachkonferenz: Wirksamer Kinderschutz
Das Programm zur Veranstaltung kann auf den Seiten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes e.V. als PDF heruntergeladen werden. (PDF, 1 MB)





