Veranstaltungsarchiv

Fachtagung "Frühe Hilfen rechnen sich - und wie?!"

Die zweitägige Kooperationsveranstaltung des Deutschen Caritasverbandes mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen Gesamtverein am 18. und 19. November 2009 in Bensberg bei Köln widmete sich dem Nutzen Früher Hilfen.

Aus dem Ankündigungstext:

Frühe Hilfen: Unter dieser Überschrift sind in den letzten Jahren bundesweit vielfältigste Aktivitäten und (Modell-)projekte entstanden. Die meisten verstehen sich als primärpräventiv aus gerichtete Unterstützungsangebote für Familien – vor allem für jene in besonders belastenden Lebenslagen mit geringen Bewältigungsressourcen. Die Zukunft dieser Angebote ist zumeist offen, da Rahmenbedingungen fehlen, die Verstetigung und Planungs sicherheit ermöglichen. Das darf auch aus Sicht der Caritas und SkF nicht so bleiben, denn: Frühe Hilfen rechnen sich. Und wie!

Und wie? Dieser Frage widmet sich die zweitägige Kooperationsveranstaltung. Inhalt ist zunächst das grundlegende Verständnis von Frühen Hilfen. Da diese eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellen, wird nach dem grundsätzlichen Verständnis von Frühen Hilfen und ihrer Finanzierungsgrundlage aus Sicht unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure gefragt.

Dass sich Frühe Hilfen rechnen, wird aktuell im Rahmen von zwei bundesländerübergreifenden Modellprojekten in Form von Kosten-Nutzen-Analysen evaluiert. Erste Ergebnisse dazu werden im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.

Darüber hinaus sollen praktische Erfahrungen mit der Finanzierung Früher Hilfen aus Sicht von Leistungserbringern und Kostenträgern vorgestellt werden. Ergänzt werden diese verbandlichen Erfahrungen mit der Vorstellung von ersten Ergebnissen einer bundesweiten Bestandsaufnahme zur Finanzierungspraxis Früher Hilfen, die das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZHF) in Auftrag gegeben hat.

Mit dieser Veranstaltung soll eine fachpolitische Befassung mit dem Thema Finanzierung und Verstetigung der Angebote Früher Hilfen erfolgen und die Ergebnisse sollen Grundlage für die verbandliche Positionierung gegenüber der Politik sein.

Quelle: Faltblatt der Veranstaltenden 

Dokumentation