Aus dem Ankündigungstext:
Jedes Jahr werden rund 10 % aller Kinder in Deutschland und in Europa zu früh geboren. In den USA sind es sogar 20 %. Die Zahl der überlebenden Kinder steigt dank des medizinischen Forschritts stetig an, doch mittlerweile diskutieren Elternverbände und Fachgesellschaften nicht mehr nur über Methoden zum Überleben eines kleinen Frühgeborenen, sondern welche Wege gegangen werden sollten, um einen bestmöglichen Start ins Leben zu bekommen. Entwicklungsfördernde Betreuung auf der Neonatologie-Intensivstation soll der Schlüssel zur Lösung sein, aber das wichtigste Ziel muss immer lauten, eine Frühgeburt zu verhindern. So müssten eigentlich schon vor der Geburt eines Kindes die Aufklärung, Behandlung und Betreuung der Mutter beginnen, denn der beste Inkubator ist der Bauch der Mutter.
Es ist heute aus vielen Studien bekannt, dass für die optimale Entwicklung eines Frühgeborenen das soziale Umfeld des Kindes eine große Rolle spielt. Aufbau von Bindung, kompetente Eltern, Aufbau von Netzwerken im Umfeld der betroffenen Familien und Nachsorge werden immer mehr in die Behandlungskonzepte aufgenommen, doch fehlt es an kontrollierten Qualitätskriterien, die diese verbindlich werden lassen für alle Kliniken, die Frühgeborene behandeln.
Die EFCNI, European Foundation for the Care of Newborn Infants, ist die erste europäische Stiftung für Früh- und Neugeborene. Sie wurde am 1. April 2008 in München gegründet und setzt sich für die Verbesserung der Versorgung früh und krank Neugeborener europaweit ein.
Einer der Vorträge wird gehalten von Prof. Dr. Tanja Jungmann vom Modellprojekt "Pro Kind". Das Thema lautet: "Sprach- und Entwicklungsförderung von Frühgeborenen".
Quelle: Ankündigungtext der Veranstaltenden
Material zum Thema
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Programm 1.EFCNI-Kongress (pdf / 214 KB)
Das Programm des Kongresses "Wege zum bestmöglichen Start ins Leben" vom 16.-17. Oktober 2009 in Berlin
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Die ausgewählten Modellprojekte werden gezielt gefördert und wissenschaftlich begleitet sowie evaluiert. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) übernimmt die administrative Abwicklung der Projektförderung sowie die fachliche Begleitung und Vernetzung der Projekte.






