Aus dem Ankündigungstext:
Im Rahmen dieser Tagung werden Modellprojekte vorgestellt, deren praktische Arbeit im Rahmen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) des BMFSFJ auch auf ihre Umsetzbarkeit in der Praxis sowie auf ihre Effektivität überprüft werden.
Es wird neben dem Aufzeigen der grundsätzlichen Problemstellung vor allem darum gehen, unterschiedliche Modellprojekte, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, vorzustellen und in einen Diskurs zu bringen. Die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Unterstützung, in dem sich alle Angebote Früher Hilfen bewegen, ist ein Thema, das in der abschließenden Podiumsdiskussion im Mittelpunkt stehen soll.
Beteiligung aus den Reihen des NZFH
Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott hält einen Vortrag "Frühe Hilfen in Deutschland – Gegenwärtige Strukturen, Qualitätsanforderungen und Perspektiven ihrer interdisziplinären Weiterentwicklung". Des Weiteren sind aus den Reihen des NZFH die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des NZFH Prof. Dr. Christian Pfeiffer und Prof. Dr. Gerald Hüther vertreten. Sie stellen in ihren Beiträgen die Notwendigkeit Früher Hilfen aus kriminologischer Perspektive (Prof. Pfeiffer) sowie aus neurobiologischer Perspektive (Prof. Hüther) dar.
Exemplarisch werden drei Modellprojekte des NZFH vorgestellt. Anna Maier-Pfeiffer und Prof. Dr. Tanja Jungmann präsentieren "Pro Kind" und seine Begleitforschung, Siegrid Hus-Halstenberg und Prof. Beate Schücking (ebenfalls Mitglied des Wissenschaflichen Beirats des NZFH) stellen das Projekt "Familienhebammen im Landkreis Osnabrück" mit der Wissenschaftlichen Begleitung "Frühe Unterstützung - frühe Stärkung?" vor und Prof. Dr. Gerhard Suess (Wissenschaftlicher Beirat des NZFH) gibt einen Überblick über "Wie Elternschaft gelingt: WIEGE – STEEP™".
Quelle: Faltblatt zur Veranstaltung
Links zum Thema
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Auf den Seiten der TUI Stiftung finden sich alle weiteren Informationen zur Veranstaltung, zur Arbeit von "Pro Kind" sowie ein Faltblatt zur Tagung, das heruntergeladen werden kann. (Recherchedatum: 23.06.2010)






