Veranstaltungsarchiv

Kinderschutzkongress 2010 - Status und Ausblicke zum Kinderschutz in Baden-Württemberg

Der Kinderschutzkongress 2010 fand am 7. Mai im Kongresszentrum Karlsruhe statt. Er diente sowohl der Bestandsaufnahme als auch dem Blick in die Zukunft der Kinderschutzarbeit in Baden-Württemberg.

Aus dem Ankündigungstext:

Die Stiftung Hänsel+Gretel und das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg wollen als Veranstaltende mit einem innovativen Kongresskonzept ermöglichen, dass die Vernetzung der unterschiedlichen Disziplinen im Kinderschutz schon während des Kongresses stattfindet. Interdisziplinär gemischt können alle Teilnehmenden alle drei Fachforen besuchen. Am Ende des Kongresses sollen konkrete Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Vernetzung erarbeitet sein.

"Wir wollen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern effektiv entgegenwirken", sagt Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz, die Schirmherrin des Kinderschutzkongresses. "Baden-Württemberg hat deshalb ein Kinderschutzkonzept erstellt, das auf vier Säulen steht: 1. Früherkennung und Prävention, 2. Ausbau der Frühen Hilfen, 3. gezielte Qualifizierung der Fachkräfte und 4. Vernetzung der Akteure vor Ort in den Stadt- und Landkreisen. Die weitere Vernetzung auf örtlicher Ebene bildet dabei ein Hauptanliegen, wozu insbesondere auch dieser 2. Kinderschutzkongress mit Beispielen aus der Praxis Wege und Möglichkeiten aufzeigen will."

Im Rahmen des Kinderschutzkongresses 2010 soll nicht nur über Vernetzung geredet, sie soll auch praktiziert werden. Insofern freuen sich die Veranstaltenden sehr, dass der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und das Justizministerium Baden-Württemberg als Mitveranstalter sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und das Innenministerium Baden-Württemberg als weitere Kooperationspartner sich aktiv am Kongress beteiligen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis berichten über konkrete Projekte und fordern die Teilnehmenden zur Diskussion auf.

Quelle: Pressemitteilung der Veranstaltenden