Veranstaltungsarchiv

Tagung "Frühprävention von Gefährdungslagen bei Kindern"

Was kann getan werden, damit Kinder, die in Risikofamilien geboren werden, Chancen auf ein förderliches, gesundes und gewaltfreies Aufwachsen haben? Die Beantwortung dieser Frage stand im Zentrum der Tagung zu "Neuen Wegen in Hilfesystemen und -programmen" vom 5. bis 7. Juni 2009 in Loccum. Veranstaltende war die Evangelische Akademie Loccum in Kooperation mit dem Deutschen Präventionstag.

In Deutschland und anderen Industrieländern wird zur Erreichung des oben formulierten Ziels zunehmend auf frühe Prävention und die Verbindung von Risiko-Früherkennung mit Frühen Hilfen gesetzt, die schon vor der Geburt ansetzen und Eltern Wege aufweisen, ihre Erziehungs- und Förderverantwortung besser wahrnehmen zu können. Die Tagung bot Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Frühprävention im nationalen und internationalen Vergleich. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm

Referierende der Tagung waren unter anderem die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott ("Rahmenbedingungen und Funktionsweisen guter Vernetzung") und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) Prof. Dr. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen ("Was leisten und wo stehen Frühe Hilfen? Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme aus ökonomischer Perspektive").

Quelle: Ankündigungstext der Evangelischen Akademie Loccum