In den letzten Jahren sind sowohl in Deutschland als auch im europäischen Umfeld eine Vielzahl von Maßnahmen früher Hilfen im Gesundheitswesen umgesetzt worden. Die aktuellen Umsetzungen sind aber oft noch gekennzeichnet durch ein Nebeneinander statt einer flächendeckenden Zusammenarbeit. Gefordert ist eine neue Verantwortungskultur von Politik, Krankenkassen, Verbänden u. a. hin zu einer "neuen" Form kooperativer sektor- und berufsübergreifender Vernetzung.
Die Konferenz gibt einen Überblick ausgewählter Projekte aus Deutschland und "best practice" aus Schweden und den Niederlanden und zeigt, was bisher schon erreicht wurde. Insbesondere Modelle in Schweden und in den Niederlanden sind nach längerer Laufzeit in die Regelversorgung übergegangen. Über vergleichbare Erfahrungen verfügen deutsche Projekte. Ziel der Veranstaltung ist es, Wege aufzuzeigen, wie frühe Hilfen im Gesundheitswesen aus einer Projektphase in eine Regelversorgung übergehen können. Vertreter aus Ärzteschaft und Politik werden mit Gästen aus den Niederlanden und Schweden über mögliche Schritte diskutieren und Empfehlungen erarbeiten. Dabei sind Investitionskosten zur Verbesserung des frühen wirksamen Kinderschutzes nachgehenden Ausgaben im Bereich der Jugendhilfe gegenüberzustellen. Umfang und Verhältnis erzielter Einsparungen sind aufzuzeigen.
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus: Ärzteschaft, Krankenkassen, Politik, Kinderkrankenschwestern, Hebammen- und Familienhebammen sowie Interessierte aus anderen Fachberufen des Gesundheitswesens.
Quelle: Faltblatt zur Fachkonferenz






