Aus dem Ankündigungstext:
Ca. 40 - 60.000 Kinder wachsen schätzungsweise in Deutschland in Familien auf, in denen die Eltern substituiert werden oder Drogen konsumieren (Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 2007). Überwiegend leben Kinder mit ihren alleinerziehenden Müttern zusammen. Deshalb liegt der Fokus dieser Tagung bei der Einelternfamilie Mutter – Kind/Kinder. Hier besteht ein großer Bedarf an Forschung, Qualifizierung und modellhafter Erprobung von Interventionsmöglichkeiten.
Die Praxiserfahrungen von BELLA DONNA in Essen zeigen, dass drogenabhängige schwangere Frauen sowie Mütter und ihre Kinder unter massiven Belastungen leben. Sie zeigen ebenfalls, dass eine kooperative, vernetzte Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und Berufsgruppen, wie der Drogen- und Jugendhilfe, der Gynäkologie, Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Kliniken nicht nur möglich, sondern auch für alle Beteiligten gewinnbringend ist, wenn sie verbindlich und eindeutig strukturiert verhandelt und festgeschrieben ist.
Beteiligung aus den Reihen des NZFH
Unter anderem werden zwei Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) die Veranstaltung mit Vorträgen unterstützen:
Prof. Dr. Gerhard Suess von der HAW Hamburg, der zudem Leiter des in Hamburg und Brandenburg durchgeführten Modellprojekts "Wie Elternschaft gelingt (WIEGE - STEEP™)" ist, spricht über "Frühe Hilfen zur Förderung von Resilienz in riskanten Kindheiten – das Interventions-Programm STEEP".
Prof. Dr. Michael Klein von der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen hält einen Vortrag zum Thema "Drogenabhängigkeit, Substitution und Mutter-Kind-Beziehung. Forschungsergebnisse, Konsequenzen, Hilfen".
Quelle: Ankündigungstext der Veranstaltenden
Links zum Thema
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Faltblatt zur Fachtagung (PDF, 1.009 KB)
Das Faltblatt der Veranstaltenden informiert detailliert über Inhalte, Organisation und Programm der Fachtagung. (Recherchedatum 11.12.2009)






