Materialien für Fachkräfte Früher Hilfen

In dieser Rubrik stellen wir ausgewählte Publikationen vor, die Fachkräften ein solides theoretisches Fundament für die fachliche Praxis geben. Hintergrundinformationen zu spezifischen familiären Belastungen finden sich hier ebenso wie konkrete Handlungsanleitungen für das berufliche Handeln.

Eckpunktepapier „Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der Frühen Hilfen"

Die Publikation gibt einen Überblick über die aktuelle (Versorgungs-)Situation von Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind, im Kontext der Frühen Hilfen. Beschrieben werden die Risikokonstellationen für die Kinder, die Hilfe- und Unterstützungsbedürfnisse der betroffenen Familien sowie der dringende Bedarf an interdisziplinär und systematisch gestalteten Hilfen. Erläutert wird in diesem Zusammenhang die Bedeutung des breiten Zugangs über die beteiligten Disziplinen. Das Eckpunktepapier beinhaltet Empfehlungen zu einer besseren Vernetzung der psychiatrischen Versorgungssysteme mit den präventiven, niedrigschwelligen Angeboten der Frühen Hilfen.

mehr...
Qualitätsrahmen Frühe Hilfen – Beitrag des NZFH-Beirats

Der Qualitätsrahmen Frühe Hilfen versteht sich als Beitrag zu einem dialogisch und partizipativ gestalteten Qualitätsentwicklungsprozess in den Kommunen: Als Referenzmodell für die Qualität der sozialen und gesundheitlichen Angebots- und Versorgungsstrukturen in den Frühen Hilfen bietet er Orientierung. Zugleich ist mit ihm eine Einladung an die Akteure in den Frühen Hilfen verbunden, den Qualitätsrahmen als Handwerkzeug zu nutzen, sich vor Ort am Diskurs über Merkmale und Gestaltungsmöglichkeiten einer „guten“ Infrastrukturqualität Früher Hilfen zu beteiligen. 

Die Publikation wurde von der Arbeitsgruppe „Qualitätsrahmen“ des Beirats vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) erstellt und vom Beirat am 06.07.2015 als Ausgangspunkt für einen Praxisprozess zum Thema „Qualität in den Frühen Hilfen“ empfohlen.

mehr...
Verantwortungsgemeinschaften in den Frühen Hilfen – Beitrag des NZFH-Beirats

Die Arbeitsgruppe (AG) „Kooperation und Vernetzung" des NZFH will mit dem vorliegenden Papier eine fachpolitische Diskussion um die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen mit Fokus auf die sozialrechtlichen Bezugssysteme anregen.

mehr...
NEST-Material für Fachkräfte zur Unterstützung ihrer Arbeit mit Familien

Das NEST-Material wurde speziell für die Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien entwickelt. Es besteht zum einen aus Arbeitsblättern, die die Fachkräfte mit den Familien bearbeiten und die bei den Familien verbleiben. Zum anderen aus Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern.

mehr...
DVD „Guter Start in die Familie – Frühe Hilfen verstehen und verwirklichen“

Der Lehrfilm dient primär der Aus- und Fortbildung der Fachkräfte im Bereich Frühe Hilfen. Konzeptionelle Grundlagen und Haltungen in den Frühe Hilfen werden im Rahmen praktischen Handelns anschaulich dargestellt. Zentrales Anliegen ist es, insbesondere den in der Geburtshilfe tätigen Fachkräften, aber auch allen Fachkräften, die sich in den Frühen Hilfen engagieren, bewusst zu machen, wie groß die Bedeutung ihrer Mitwirkung bei den Frühen Hilfen ist. Eine Begleitbroschüre zur DVD unterstützt die Vermittlung der Inhalte des Films.

 

mehr...
Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Ehrenamtlichen in den Frühen Hilfen am Beispiel der Evaluation des Projektes „Frühe Hilfen in der Caritas“

Die vorliegende Publikation der Reihe „Kompakt“ beschäftigt sich mit dem Praxisprojekt „Frühe Hilfen in der Caritas“, in dem Ehrenamtliche Angebote der Frühen Hilfen realisieren. Sie geht der Frage nach, ob Ehrenamtliche im Bereich der sekundären Prävention sinnvoll eingesetzt werden können. Die Evaluation und Forschungsergebnisse des Projektes werden vorgestellt und diskutiert.

mehr...
Datenschutz bei Frühen Hilfen

Die Publikation liefert praktisches Wissen zum Thema Datenschutz für Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen Früher Hilfen. Sie wird gemeinsam vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und dem Informationszentrum Kindesmisshandlung Kindesvernachlässigung (IzKK) herausgegeben. In der vorliegenden Auflage sind die Veränderungen durch das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz berücksichtigt.

mehr...
Kindermedizin und Frühe Hilfen – Entwicklung und Evaluation des Pädiatrischen Anhaltsbogens

Für eine engere Vernetzung von Pädiatrie und Frühen Hilfen bedarf es der drei Schritte „Erkennen – Besprechen – Vermitteln“. Bezogen auf dieses Trias hat das NZFH eine Expertengruppe damit beauftragt, eine Arbeitshilfe für die Pädiatrie zu entwickeln und diese in einem umfangreichen Praxistest zu erproben. Mit dem „Pädiatrischen Anhaltsbogen“ liegt nun ein praktikables Beobachtungsraster vor, das Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte bei der Einschätzung von psychosozialen Familienbelastungen und Hilfebedarf gezielt unterstützt. In der Broschüre werden die Ergebnisse der Evaluation ausführlich dargestellt.

mehr...
Pädiatrischer Anhaltsbogen zur Einschätzung von psychosozialem Unterstützungsbedarf (U3-U6)

Der Pädiatrische Anhaltsbogen wurde im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen von einer Expertengruppe entwickelt und in einem umfangreichen Praxistest erprobt.

mehr...
Der Beitrag der Erziehungsberatung zu den Frühen Hilfen

Das Standortpapier beschäftigt sich mit dem Beitrag, den die Erziehungs- und Familienberatung in den regionalen Netzwerken Frühe Hilfen als niederschwelliges Angebot leistet – eine Hilfe, die von Ratsuchenden direkt ohne eine förmliche Leistungsgewährung durch das Jugendamt in Anspruch genommen werden kann. Die Publikation wird vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen herausgegeben; erstellt wurde sie von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke).

mehr...
Zieldefinitionen für das berufliche Handeln von Familienhebammen

Familienhebammen arbeiten ganzheitlich mit den Familien. Neben den primären Aufgaben im Bereich der Gesundheit und physiologischen Entwicklung des Kindes zielt ihre Tätigkeit auch auf die Entwicklung und Förderung von Elternkompetenzen und -ressourcen. Die Expertise des NZFH bringt die unterschiedlichen Ziele der Tätigkeit von Familienhebammen in eine Systematik.

mehr...
Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation

Das "Werkbuch Vernetzung" enthält praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten. Die Arbeitshilfe richtet sich an Fachkräfte in Jugend- und Gesundheitsämtern, bei freien Trägern sowie an Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und diejenigen, die an Netzwerken Früher Hilfen beteiligt sind oder solche Netzwerke starten möchten.

mehr...
Die Bedeutung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen

Die vorliegende Publikation wurde vom NZFH zusammen mit den Trägern der Schwangerschaftsberatungsstellen in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) entwickelt. Sie wurde auch mit dem Bundesverband donum vitae e.V. und dem Deutschen Städtetag diskutiert, die diese Standortbestimmung unterstützen.

mehr...

Weitere Literaturempfehlungen

Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln, 2016
Petra Best, Julia Bode, Eva Born-Rauchenecke, Margarete Jooß-Weinbach, Karin Schlipphak, Kiliansroda, 2016
Hrsg.: Deutscher Caritasverband, Freiburg, 2015
Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln, 2015
Hrsg.: Psychosozial-Verlag, Inken Seifert-Karb, Gießen, 2015
Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Köln, 2014
Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln, 2014
Hrsg.: Waxmann Verlag Münster, Institut für soziale Arbeit e. V., Münster, 2008
Hrsg.: Gesundheit Berlin Brandenburg e.V./Regionaler Knoten Berlin, Berlin, 2012
Hrsg.: Pabst Science Publishers, Körner, W., Deegener, G., Lengerich, 2011
Hrsg.: VS Verlag Sozialwissenschaften, Margherita Zander, Wiesbaden, 2011