Datenbank Gesundheitsförderung sozial Benachteiligter

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt diverse Fachdatenbanken. Die Datenbank "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hält unter anderem auch Beispiele aus dem Bereich Früher Hilfen bereit.

Die Gesundheitschancen in Deutschland sind in Abhängigkeit von der sozialen Lage ungleich verteilt: Menschen in schwierigen Lebenslagen erkranken häufiger und schwerer und sterben früher als sozial besser Gestellte. Eine bedarfsorientierte Gesundheitsförderung sollte deshalb vor allem Strategien zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen und zur Minderung gesundheitlicher Belastungen sozial benachteiligter Gruppen entwickeln und umsetzen.

Der von der BZgA initiierte Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hat zum Ziel, das unübersichtliche Handlungsfeld der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung transparenter zu machen, den Austausch über angemessene Strategien zu verstärken und die Qualität der Angebote zu verbessern.

Die Fachdatenbank dokumentiert die Aktivitäten der Kooperationspartnerinnen und -partner und stellt Informationen rund um die soziallagen-bezogene Gesundheitsförderung bereit: eine bundesweite Projekt-Datenbank, Informationen zur Arbeit der regionalen Koordinierungs- und Vernetzungsstellen (Regionale Knoten) und zur Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung durch gute Praxisbeispiele (Good Practice).

Das Angebot wird vervollständigt durch eine Veranstaltungsübersicht und aktuelle Informationen. Gesucht werden kann sowohl nach einzelnen Suchbegriffen als auch nach Themenfeldern, wie beispielsweise Elternschaft, Ernährung, Gesundheitliche Versorgung, Gewaltprävention, Selbsthilfegruppen oder Wohnumfeld.

Innerhalb der Projekte, die in der Datenbank gespeichert sind, nehmen die Good Practice Beispiele eine besondere Stellung ein: Das Good-Practice Auswahlverfahren umfasst sechs aufeinander aufbauende Schritte. An der Entscheidungsfindung, welche Angebote als nachahmenswert vorgestellt werden, sind innerhalb des Kooperationsverbundes die Regionale Knoten, die zentrale Koordination bei Gesundheit Berlin und der beratende Arbeitskreis beteiligt. Die Schritte des Auswahlverfahrens werden nachvollziehbar vorgestellt.

Weitere Informationen

Weitere Datenbanken