Daten und Fakten zu Frühen Hilfen

Die häufigsten Gründe, warum Kinder durch Erwachsene zu Schaden kommen, sind Vernachlässigung und Misshandlung, wobei quantitativ – insbesondere bei kleinen Kindern – die Vernachlässigung weit überwiegt. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet, weil sie auf die zuverlässige Versorgung durch Erwachsene und auf deren kontinuierliche Fürsorge angewiesen sind.

Was genau ist unter Kindesvernachlässigung zu verstehen? Wie können physische und psychische Misshandlung eingegrenzt werden? Fachgesellschaften und Expertinnen und Experten haben hierzu Definitionen erarbeitet.

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Kindesvernachlässigung äußert sich nicht nur in mangelnder Hygiene und Ernährung; sie kann auf verschiedenen Ebenen auftreten und unterschiedliche Auswirkungen haben.

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Eine systematische, umfassende empirische Dauerbeobachtung zum Ausmaß von Vernachlässigungen und Misshandlungen von Kindern gibt es in Deutschland bislang nicht. Einige Anhaltspunkte hierzu liefern jedoch verschiedene Studien und amtliche Statistiken.

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Die Literaturliste umfasst statistische Daten zur Kinder- und Jugendhilfe sowie einschlägige Fachliteratur zur Kindeswohlgefährdung und zur Prävention von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung.

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Die zentralen Ergebnisse der im Sommer 2012 durchgeführten telefonischen Befragung fast aller Jugendämter in Deutschland hat das NZFH in der Publikationsreihe KOMPAKT zusammengefasst. Die Daten zeigen unter anderem, dass die Jugendämter ihre Verantwortung als Steuerungsinstanz im Bereich Früher Hilfen wahrnehmen und dass der Ausbau von Netzwerken mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen und/oder Kinderschutz auf einem guten Weg, aber noch nicht abgeschlossen ist.

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95,8 Prozent der Jugendämter beteiligten sich im Sommer 2012 an einer telefonischen Befragung durch das NZFH. Dabei ging es unter anderem darum zu erfahren, welche Träger aufsuchende Frühe Hilfen anbieten. Das Ergebnis war beeindruckend: Insgesamt wurden 1.316 Träger genannt. Das NZFH konnte aus den Angaben 1.400 aufsuchende Angebote identifizieren.

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Wie groß ist in Ihrem Jugendamtsbezirk der Entwicklungsbedarf in den drei Förderbereichen der Bundesinitiative Frühe Hilfen? Diese und weitere Fragen stellte Ende 2012 das NZFH in einer Online-Befragung den Jugendämtern in Deutschland. Knapp über die Hälfte der Jugendämter hat geantwortet. Hochgerechnet auf das gesamte Bundesgebiet, zeichnet sich ab, dass über 90 Prozent der Kommunen planen, Mittel aus der Bundesinitiative Frühe Hilfen zu beantragen.

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Die hier vorgestellten Datenbanken ermöglichen es Fachkräften aus Wissenschaft und Praxis sowie Entscheidungsträgern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, Fachinformationen rund um die Themen Frühe Hilfen, Kinderschutz und Gesundheitsförderung zu recherchieren.

Bereitgestellt werden die Datenbanken vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) bzw. dem dort angesiedelten Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IZKK) und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die monatliche Aktualisierung der Datenbank FORKID des IzKK wird vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gefördert.

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