Frühe Hilfen

Frühe Hilfen haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und sind mit dem am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetz erstmals gesetzlich verankert. Sie bieten einen neuen, präventiven Ansatz, um allen Kindern von Anfang an ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Frühe Hilfen sind passgenaue Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder ab der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes. Sie nutzen die Angebote und Maßnahmen aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftsberatung und der Frühförderung und entwickeln sie weiter. Dies geschieht in multiprofessionellen und hilfesystemübergreifenden Netzwerken Frühe Hilfen.

Auf diesen Seiten informiert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) rund um das Thema Frühe Hilfen: über Forschungsergebnisse und laufende Untersuchungen, über Praxiserfahrungen, gesetzliche Grundlagen, relevante Themenfelder und vieles mehr.

Leitbild Frühe Hilfen – Beitrag des NZFH-Beirats

Das „Leitbild Frühe Hilfen“ ergänzt die im Jahr 2009 vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit dem wissenschaftlichen Beirat herausgegebene Begriffsbestimmung Frühe Hilfen. Der Text wurde von der Arbeitsgruppe „Leitbild", die vom Beirat eingerichtet wurde, erstellt und auf der Beiratssitzung am 02. April 2014 einstimmig verabschiedet.

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Empfehlungen zu Qualitätskriterien für Netzwerke Frühe Hilfen –  Beitrag des NZFH-Beirats

In der Publikation werden Qualitätskriterien für die Netzwerkarbeit im Bereich der Frühen Hilfen beschrieben. Die Beschreibung dient der Unterstützung für die Praxis der Frühen Hilfen und hat somit orientierenden Charakter. Die Empfehlungen wurden erstellt von der Arbeitsgruppe »Kooperation und Vernetzung« des Beirats vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und vom Beirat am 25.11.2013 einstimmig angenommen.

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NEST-Material für Fachkräfte zur Unterstützung ihrer Arbeit mit Familien

Das NEST-Material wurde speziell für die Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien entwickelt. Es besteht zum einen aus Arbeitsblättern, die die Fachkräfte mit den Familien bearbeiten und die bei den Familien verbleiben. Zum anderen aus Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern.

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Die Maßnahmen der Frühen Hilfen sind innerhalb breiter rechtlicher Rahmenbedingungen angesiedelt. Neben den relevanten Bundes- und Landesgesetzen zählen dazu grundlegende Vereinbarungen aus den Koalitionsverträgen 2005 und 2009, Beschlüsse verschiedener Ministerkonferenzen und weitere rechtliche Grundlagen, die auf diesen Seiten zusammengestellt sind.

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Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) trägt dazu bei, Forschungslücken im Bereich der Frühen Hilfen zu schließen und das bereits vorhandene Wissen so aufzubereiten, dass Akteure vor Ort bei ihrer Arbeit davon profitieren können. auf diesem Hintergrund werden aufbereitete Forschungsergebnisse, Daten und Fakten zur Verfügung gestellt.

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Kompetenzprofile beschreiben, welches Wissen und welche Fertigkeiten Fachkräfte zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Sie bieten Orientierung für alle, die mit Qualifizierung im Bereich der Frühen Hilfen befasst sind.

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In diesem Arbeitsfeld unterstützt das NZFH die Akteurinnen und Akteure der Frühen Hilfen aus verschiedenen Arbeitszusammenhängen bei der Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen vor Ort. Erprobte Ansätze, zum Beispiel aus den Modellprojekten, sollen als Orientierung zum Ausbau und der fachlichen Weiterentwicklung der Frühen Hilfen dienen.

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NZFH-Tagungsdokumentationen

Regelmäßig veranstaltet das NZFH Kongresse, Tagungen und Workshops und beteiligt sich an Veranstaltungen relevanter Fachgesellschaften. Die Beiträge und Ergebnisse werden dokumentiert und so einer breiten Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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Publikationen zum Thema

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