Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen

Durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen sind flächendeckend Netzwerke Frühe Hilfe entstanden. Netzwerkarbeit nimmt somit eine zentrale Rolle beim qualitätsgesicherten Aus- und Aufbau Früher Hilfen ein. Mit den Impulsen zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen durch einzelne Fachbeiträge die kommunalen Akteurinnen und Akteure.

Die Online-Publikationsreihe Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen greift relevante aktuelle Themen aus Forschung und Praxis auf und gibt Anstöße für die kommunale Diskussion. Dafür haben wir Autorinnen und Autoren gewinnen können, die jeweils eine Herausforderung aus ihrer fachlichen Perspektive erörtern und den Bezug zu den Frühen Hilfen herstellen.
Die Beiträge geben die Meinung der Autorinnen und Autoren wieder und sind Elemente eines Diskussionsforums, das das NZFH allen interessierten Fachkräften im Feld Früher Hilfen zur Verfügung stellen möchte. 

Die Online-Texte richten sich insbesondere an Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen, an Personen, die in der kommunalen Steuerung Früher Hilfen tätig sind sowie an Mitglieder aus den Netzwerken Frühe Hilfen selbst. Bei der Ausarbeitung und Gestaltung der Texte haben wir mit den Autorinnen und Autoren darauf geachtet, dass für die Leserinnen und Leser ein möglichst hoher praktischer Nutzen entsteht. So sollen Abbildungen und Checklisten einen Abgleich mit der eigenen Praxis ermöglichen und bei der Reflexion des jeweiligen Themas vor Ort unterstützen. Dieser Prozess kann aus unserer Sicht die Qualität der Auseinandersetzung in verschiedenen Bereichen der Frühen Hilfen befördern und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis bei der Weiterentwicklung kommunaler Netzwerke bei.

Ein zentrales Ziel der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist der Auf- und Ausbau von Netzwerken Frühe Hilfen. Durch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit auf struktureller Ebene sollen Lücken in der Versorgung von jungen Familien erkannt und durch koordinierte Zusammenarbeit behoben werden. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, brauchen die Beteiligten Kenntnisse für die Planung, Prozesssteuerung und Qualitätsentwicklung in den Netzwerken Frühe Hilfen.

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Neben guten strukturellen Rahmenbedingungen, sind der Austausch über das Selbstverständnis aller Netzwerkpartnerinnen und -partnern und die gelebte Kultur wesentlich für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit in den Frühen Hilfen. Die Leitbildentwicklung und die in dem Prozess eingesetzten Methoden stellen eine Möglichkeit dar, die Ziele und Visionen für eine bedarfsgerechte Versorgung der Familien vor Ort zu beschreiben.

Prof. Dr. Dirk Nüsken lehrt seit 2009 an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Seine Schwerpunkte in der Lehre und Forschung sind unter anderem der Kinderschutz und die Frühen Hilfen sowie die Nutzerforschung.

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Die Netzwerke Frühe Hilfen sollen Teil eines kommunalen Gesamtkonzepts sein. Diese Forderung ist unter anderem im Leitbild des NZFH-Beirats verankert. Um diese Forderung einlösen zu können, müssen die Netzwerke und die Netzwerkkoordination in die kommunalen Planungsstrukturen eingebunden sein.

Prof. Dr. Reinhold Schone lehrt an der Fachhochschule Münster. Seine Schwerpunkte in der Lehre und Forschung sind unter anderem Organisation und Management, Jugendhilfe sowie Jugendhilfeplanung.

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