Kommunale Netzwerke

In Netzwerken Frühe Hilfen arbeiten Fachkräfte der Frühen Hilfen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und tauschen ihr Wissen über ihre jeweiligen Angebote aus. Die Fachkräfte kommen aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe, aus der Schwangerschaftsberatung und der Frühförderung.

Wissen über die Angebote anderer ermöglicht eine bessere Beratung der Familien, wo sie die richtige Hilfe finden. Im Netzwerk Frühe Hilfen werden außerdem die Angebote aufeinander abgestimmt. Eine Netzwerkkoordinatorin bzw. ein Netzwerkkoordinator hält die Fäden zusammen, fördert und organisiert die Zusammenarbeit aller Einrichtungen und Fachkräfte. Auch Familienhebammen und Ehrenamtliche sind in die regionalen Netzwerke Frühe Hilfen integriert. Informationen zum jeweiligen regionalen Netzwerk Frühe Hilfen hält in der Regel das örtliche Jugend- bzw. Gesundheitsamt vor.

Materialien für die Praxis

Hier finden Sie Übersichten über Publikationen und Tagungsdokumentationen des NZFH zum Themenbereich Netzwerke Frühe Hilfen. Ebenso haben wir ausgewählte Vorträge und Präsentationen rund um das Thema Kooperation und Vernetzung für Sie zusammengestellt.

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Zum Thema Netzwerkkoordination hat der Infodienst Bundesinitiative Frühe Hilfen ein Gespräch mit Prof. Dr. Jörg Fischer, Professor für Bildungs- und Erziehungskonzepte, Fachhochschule Erfurt und Prof. Dr. Raimund Geene, Professor für Kindergesundheit, Hochschule Magdeburg-Stendahl veröffentlicht.

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Welche Entscheidungen müssen zur Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen auf den Weg gebracht werden? Kann von den Erfahrungen anderer profitiert werden? Die kommunale Austauschplattform soll Erkenntnisse aus Planungsprozessen zu Frühen Hilfen verfügbar machen.

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Seit November 2015 stellt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) elf Kommunen und Landkreisen ein erprobtes und kostenfreies Angebot zur Verfügung. Über die Vernetzung mit dem Elterntelefon der "Nummer gegen Kummer“ schafft das Angebot einen niedrigschwelligen Zugang zu den kommunalen Frühen Hilfen vor Ort. In Osnabrück wurde das Angebot im Jahr 2014 als Modellprojekt bereits erfolgreich realisiert und evaluiert.

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Die Koordinierungsstellen der Länder sind gem. Art. 5 der Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen zuständig für Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Sie betreiben einen länderübergreifenden fachlichen Austausch, beraten die Kommunen und unterstützen die Koordinierungsstelle auf Bundesebene bei der Evaluation der Bundesinitiative.

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In vielen Kommunen gibt es niedrigschwellige, sozialraumorientierte Angebote wie Familienzentren oder haushaltsnahe Unterstützungsleistungen. Auch sie profitieren von der Bundesinitiative, denn die Förderung von Netzwerken Früher Hilfen erleichtert den Zugang zu diesen Angeboten für junge Familien.

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In diesem Arbeitsfeld unterstützt das NZFH die Akteurinnen und Akteure der Frühen Hilfen aus verschiedenen Arbeitszusammenhängen bei der Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen vor Ort. Erprobte Ansätze, zum Beispiel aus den Modellprojekten, sollen als Orientierung zum Ausbau und der fachlichen Weiterentwicklung der Frühen Hilfen dienen.

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Modellprojekte in den Ländern

Um Frühe Hilfen als wirksame und präventive Unterstützungsangebote dauerhaft einzurichten, sind wissenschaftliche Erkenntnisse von großer Bedeutung. Daher wurden im Rahmen des Aktionsprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und Soziale Frühwarnsysteme“ in den Ländern Modellprojekte gefördert, um Erfahrung und Wissen über frühzeitige Unterstützungsangebote zu gewinnen. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat die Modellprojekte fachlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse sind unter anderem in die Ausgestaltung der Bundesinitiative Frühe Hilfen eingeflossen.

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Publikationen zum Thema

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