Thema: Welche Themen möchten Sie in der nächsten Runde der Online-Diskussionen besprechen?

Auswertungszeitraum: 14. Mai bis 15. November 2013

 

Zusammenfassung:

Die meisten Themenwünsche lassen sich den drei Aufgabenbereichen der BI zuordnen (Netzwerkarbeit, Familienhebammen, Ehrenamtliche). Sie weisen unterschiedliche Abstraktionsniveaus auf und eignen sich deshalb unterschiedlich gut als Ausgangsfragen für Online-Diskussionen. Die folgende Auflistung der Fragestellungen versucht, die Fragen innerhalb der Gliederungspunkte von „konkret“ zu „allgemein/übergreifend“ zu sortieren.

Kommunale Netzwerkarbeit

  • Wie funktionieren Netzwerke in großen Flächenkreisen im Unterschied zu städtischen Gebieten? (Fischer/Knut Schneider)
  • Was sind Qualitätsmerkmale für kommunale Netzwerke Frühe Hilfen? Diese können helfen, die Entwicklungen in den Kommunen vergleichbar zu machen. (Taege)
  • Wie grenzen sich Netzwerke Frühe Hilfen und Netzwerke Kinderschutz gegen einander ab und wo liegen die Schnittstellen? (Geene, Stelmaszyk)
  • Welches Wissen (Know How) brauchen die Koordinator/innen Frühe Hilfen? (Fischer)
  • Wie kann ein bundesweites Rahmenkonzept für kommunale Netzwerke aussehen?(Taege)
  • Entwicklung von Standortkonzepten der kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen. (Taege)

Einbindung von Familienhebammen in die Frühen Hilfen

  • Wie sind die Konditionen beim Einsatz von Familienhebammen und anderen Berufsruppen? Wie sind insb. Entlohnung und das Stundenkontingent für die Betreuung von Familien gestaltet? (Schön)
  • Welche Folgeangebote gibt es im Anschluss an den Einsatz von Familienhebammen, insbesondere in Flächenkreisen? (Schmidt-Remme)

Einbindung Ehrenamtlicher in die Frühen Hilfen

  • Wie werden Ehrenamtliche in die Frühen Hilfen eingebunden? (Bernad)
  • Wie werden Ehrenamtliche im Schadensfall wirkungsvoll abgesichert? (Seifert)
  • Wie können die Erfahrungen mit den Brandenburger Familienpat/innen in anderen Bundesländern genutzt werden? (Geene)

Sonstiges

  • Wie werden (bildungsferne) Väter wirkungsvoll erreicht? (Mewald)
  • Gesundheitsförderung und Frühe Hilfen: Wo liegen Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Abgrenzungen? (Geene)
  • Inwieweit werden Kindertageseinrichtungen als Vermittlungsstellen und als Anbieter Früher Hilfen genutzt? (Kühne)
  • Was sind die ersten Schritte auf der Landesebene, um den Aufbau von Präventionsketten auf den Weg zu bringen? (Leykamm)

Organisatorische Hinweise

  • Übersicht zu FAQ einrichten, die durch die Community bereits beantwortet wurden. (Fischer)
  • Profile der Diskutant/innen erweitern, um die „Quelle“ der Beiträge transparenter zu machen. (Fischer)

Die Zusammenfassung der Diskussion zum Herunterladen:

Weitere Diskussionen:

Auswertungszeitraum: 04. August bis 30. November 2014


Nach anderthalb Jahren Bundesinitiative ist Vieles auf den Weg gebracht: verschiedenste Projekte wurden auf- oder ausgebaut, Netzwerke und Angebote der Frühen Hilfen sind in den Kommunen fest verankert. Trotz des guten Startes und der bisherigen Erfolge sehen die Diskutierenden auch Optimierungspotenzial. Unter anderem sollten einzelne Förderbereiche gestärkt und flächendeckend etabliert werden. Somit bestehen zu Beginn des zweiten Förderzeitraums noch einige offene Fragen.

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Auswertungszeitraum: 05. März bis 04. April 2014


„Beteiligung der Eltern“, „Planungssicherheit“ und „Kooperationswille“ haben eine Nachhaltige Wirkung: Um Nachhaltigkeit in den Frühen Hilfen sicherzustellen, müssen die Unterstützungsangebote finanziell und strukturell abgesichert sein. Dies alleine reicht aber nicht aus: Die Angebote müssen ebenfalls Akzeptanz finden – in erster Linie bei den Eltern, aber auch bei kommunalen Akteuren und Entscheidungsträgern. Dies gelingt, wenn die Angebote in regionale Strukturen eingebettet und mit bestehenden Ansätzen und Angeboten vor Ort verknüpft sind.

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Auswertungszeitraum: 02. September bis 14. Oktober 2013


„Ressourcen erkennen und als KRAFTQUELLE nutzbar machen.“ Ressourcenorientierte Arbeit in den Frühen Hilfen setzt an den Kompetenzen und Stärken der Familien an. Sie unterstützt, Probleme und Belastungen möglichst eigenständig zu bewältigen und trägt dazu bei, akute Gefährdungen der Kinder zu vermeiden. Damit dies aber gelingen kann, müssen auch die Fachkräfte in die Lage versetzt werden, diesen anspruchsvollen Ansatz in die Praxis umzusetzen: Neben ausreichender personeller Ausstattung und Qualifizierung gehören dazu auch Zeit für die Arbeit mit den Familien sowie für die Beteiligung an den kommunalen Netzwerken.

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Auswertungszeitraum: 01. August bis 01. September 2013


„Ehrenamtliche ersetzen keine Fachkräfte, sie sind aber ein wichtiger, zusätzlicher Baustein.“ Die Arbeit Ehrenamtlicher kann einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von jungen Familien im Rahmen der Frühen Hilfen leisten. Voraussetzung hierfür ist eine gründliche Qualifi zierung der Ehrenamtlichen sowie deren professionelle Koordinierung und Begleitung. Hierzu gehört insbesondere die Einbindung in die lokalen Netzwerke Frühe Hilfen, um bei Bedarf frühzeitig an weiterführende Unterstützungsangebote verweisen zu können.

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Auswertungszeitraum: 29. Mai bis 27. Juni 2013


„Da gibt es noch viel Diskussionsbedarf“: Familienhebammen und Familien-Kinderkrankenschwestern leisten wertvolle Beiträge zur frühzeitigen Unterstützung von Familien. Sie sind aber vielerorts noch nicht oder nicht ausreichend vertreten. Woran liegt das? Wie können günstigere Rahmenbedingungen aussehen? Und (wie) können Ehrenamtliche die Arbeit unterstützen?

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Auswertungszeitraum: 29. Mai bis 22. Juni 2013


„Wir müssen Lernprozesse initiieren“: Netzwerkarbeit ist anspruchsvoll, die Qualifizierungsbedarfe in diesem Arbeitsfeld sind vielfältig. Die Diskussion zeigt auf, dass nicht nur die Netzwerk-Koordinator/innen Unterstützung benötigen, sondern auch die (künftigen) Partner und Partnerinnen der Netzwerke möglichst systematisch sensibilisiert, informiert und fortgebildet werden müssen.

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Auswertungszeitraum: 04. Juni bis 17. Juni 2013


Lebendiges Lernen statt „theoretischer Schwimmkurs“: Aktive Beteiligung der Eltern ist Voraussetzung für gelingende und nachhaltig wirksame („befähigende“) Lernprozesse. Bei den professionellen Unterstützer/innen setzt dies eine wertschätzende, ressourcenorientierte Haltung voraus.

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