Damit Netzwerke nicht zu Knoten werden

Netzwerkkoordinierende sind die tragenden Säulen im Aufbau der Netzwerke vor Ort. Sie sind die "Kümmerer", die Planer, die Manager, die Lotsen – eine Rolle, die anspruchsvoll und komplex ist.

Um die Koordinierenden in ihrer Rolle und Aufgabe zu unterstützen, begann in Schleswig-Holstein 2014 eine Qualifizierungsreihe in fünf Modulen für die operativ Steuernden der Netzwerke. Diese Reihe wurde von einer selbstständigen Organisations- und Netzwerkberaterin durchgeführt. Grundlage für das Qualifizierungskonzept war das Kompetenzprofil für operative und strategische Steuerer in Netzwerken Frühe Hilfen Schleswig-Holstein, das 2014 mit dem Kompetenzprofil für Netzwerkkoordinatoren des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ergänzt wurde.

Neben den konkreten Instrumenten und Modellen zum strategischen Management waren aus Sicht der Teilnehmenden v.a. der kontinuierliche Austausch und die Möglichkeit, die eigene Rolle im spezifischen Kontext zu reflektieren, zentral. Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen der Koordinierenden wird die Reihe in 2015 fortgesetzt. Geplant ist u.a., ein Modul gemeinsam mit den Jugendhilfeplanenden durchzuführen, um die Kooperation zu befördern und den Mehrwert einer Zusammenarbeit aufzuzeigen. Weiterhin wird am 11. November 2015 in Kiel eine Tagung in einem partizipativen Prozess durch die Koordinierenden selbst inhaltlich gestaltet.

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www.schleswig-holstein.de/msgwg