Forschung

Im Zuge der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur "Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen" wurde das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) als Koordinierungsstelle des Bundes beauftragt, die wissenschaftliche Begleitung der Bundesinitiative zu übernehmen (Artikel 6 Absatz 1 der Verwaltungsvereinbarung). Ziel ist die Ermittlung der Versorgungsqualität der Familien und ihrer Kinder und die Erarbeitung von Empfehlungen für die Ausgestaltung einer dauerhaften Finanzierung nach Abschluss der Bundesinitiative (Fondslösung).

Das Forschungskonzept umfasst im Kern folgende drei Bereiche:

  1. Dokumentation und Evaluation der Bundesinitiative
  2. Prävalenz- und Versorgungsforschung
  3. Wirkungsforschung

Im Zuge der Evaluation dokumentiert das NZFH die von der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ angestoßenen Entwicklungen und wertet diese aus. Ziel ist es, Empfehlungen zu formulieren für die im Anschluss an die Bundesinitiative vorgesehene dauerhafte Förderung durch den Bund.

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Im Rahmen einer Prävalenzstudie werden erstmalig Daten zu psychosozialen Belastungen in Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren in Deutschland erhoben. Gleichzeitig wird auch der Unterstützungs- und Hilfebedarf der Eltern sowie die Bekanntheit und Nutzung von Angeboten Früher Hilfen ermittelt.

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Das NZFH untersucht die Effekte der verschiedenen Angebote Früher Hilfen. Ein besonders wichtiges Angebot im Kontext Früher Hilfen ist die Unterstützung durch Familienhebammen oder vergleichbar qualifizierten Fachkräften aus dem Gesundheitsbereich.

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