Fördermittel

Die Fördermittel im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen werden vom Bund bereitgestellt und über die Länder vergeben. Eine Beantragung direkt beim NZFH bzw. der Koordinierungsstelle des Bundes ist nicht möglich. Hier finden Sie weitere Informationen dazu, wo Sie Fördermittel beantragen können.

Grundsätzlich förderfähig im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen sind

  • der Aus- und Aufbau von Netzwerken Früher Hilfen
  • die Qualifizierung und der Einsatz von Familienhebammen und vergleichbarer Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich und
  • Ehrenamtsstrukturen im Bereich Früher Hilfen.


Darüber hinaus sind erfolgreiche modellhafte Ansätze förderfähig, die als Regelangebot ausgebaut werden sollen. Für die Förderung gilt unter anderem folgende Einschränkung: Förderfähig im Sinne der Verwaltungsvereinbarung sind ausschließlich Maßnahmen, die nicht schon am 1. Januar 2012 bestanden haben.

Die Bundesinitiative Frühe Hilfen ist am 01. Juli 2012 gestartet. Jedes Bundesland hat ein Konzept für die landesspezifische Umsetzung der Bundesinitiative erstellt und darin die landesspezifischen Förderrichtlinien festgelegt.

Fragen zur konkreten Förderung einzelner Projekte kann das örtlich zuständige Jugendamt beantworten. Fragen zu den Förderrichtlinien der Länder können an die zuständigen Landeskoordinierungsstellen gerichtet werden.

Die Koordinierungsstellen der Länder sind gemäß Artikel 5 der Verwaltungsvereinbarung zuständig für Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Sie betreiben einen länderübergreifenden fachlichen Austausch und beraten die Kommunen. Ferner unterstützen sie die Koordinierungsstelle auf Bundesebene bei der Evaluation der Bundesinitiative.

mehr...

In Anlehnung an die Grundsätze der Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen legt jedes Bundesland eigene Fördergrundsätze für die Umsetzung auf der kommunalen Ebene fest.

mehr...

Durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen sollen die bereits bestehenden Aktivitäten von Ländern und Kommunen zur Etablierung verbindlicher Netzwerke Frühe Hilfen und zur Einbindung von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen ergänzt werden. Grundlage der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG). Teil dieses Gesetzes ist das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG).

mehr...

In vielen Kommunen gibt es niedrigschwellige, sozialraumorientierte Angebote wie Familienzentren oder haushaltsnahe Unterstützungsleistungen. Auch sie profitieren von der Bundesinitiative, denn die Förderung von Netzwerken Früher Hilfen erleichtert den Zugang zu diesen Angeboten für junge Familien.

mehr...
Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation

Das "Werkbuch Vernetzung" enthält praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten. Die Arbeitshilfe richtet sich an Fachkräfte in Jugend- und Gesundheitsämtern, bei freien Trägern sowie an Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und diejenigen, die an Netzwerken Früher Hilfen beteiligt sind oder solche Netzwerke starten möchten.

mehr...