Familienhebammen

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Diese befähigt sie dazu, Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Sie gehen bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes in die Familien, unterstützen bei der gesundheitlichen Versorgung und leisten dort psychosoziale Unterstützung.

Unter anderem geben Familienhebammen Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Dabei binden sie alle Familienmitglieder ein. Die Familienhebammen vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Sie sind damit für Familien wichtige Lotsinnen durch die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen. Kompetenzen von Familienhebammen sind beschrieben im vom NZFH entwickelten „Kompetenzprofil Familienhebammen“.

Rund um die Geburt sind Familien eher bereit, Hilfen anzunehmen. Hebammen gegenüber haben Mütter zudem in der Regel großes Vertrauen. Aus diesem Grund können Familienhebammen leichter Zugänge zu weiteren Hilfen schaffen bzw. Familien für eine Annahme von Hilfe motivieren.

Der Einsatz von Familienhebammen ist Fördergegenstand der Bundesinitiative Frühe Hilfen.

Die vorliegenden FAQ enthalten eine Zusammenfassung häufig gestellter rechtlicher Fragen zum Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern in den Frühen Hilfen.

Die FAQ wurden erstellt vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) im Auftrag des NZFH.

Die FAQ stellen eine Ergänzung zu den "Materialien zu Frühen Hilfen 8. Expertise. Rechtsgutachten zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern" dar. Die Expertise enthält drei Rechtsgutachten, eins zum Arbeits- und Sozialversicherungs- und Umsatzsteuerrecht, eins zum Sozialrecht sowie eins zum Haftungsrecht.

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Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen veröffentlicht Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Sie sind ein Angebot an alle, die Fort- oder Weiterbildung für Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger planen oder durchführen.

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Qualifizierungen zur Familienhebammen werden auf Länderebene angeboten. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an die zuständige Landeskoordinierungsstelle zur Bundesinitiative Frühe Hilfen. Eine Übersicht der Ansprechpersonen in den Bundesländern finden Sie hier.

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Materialien für die Praxis

Hier finden Sie Übersichten über Publikationen und Tagungsdokumentationen des NZFH zum Themenbereich Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Ebenso haben wir ausgewählte Vorträge und Präsentationen für Sie zusammengestellt.

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Die Mindestanforderungen zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen formulieren bundeseinheitlich abgestimmte und gegenseitig anerkannte Vorgaben. Für Fachkräfte sowie für Bildungsträger wird damit die Sicherheit geschaffen, dass Qualifizierungen, die nach den Mindestanforderungen absolviert werden, in allen Bundesländern anerkannt werden.


 

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Ausgabe 01 • 2015 des Infodienst Bundesinitiative Frühe Hilfen bringt das Interview mit der Sozialpädagogin und Babylotsin Nurina Nazmy. Sie spricht über ihre Aufgaben und Erfahrungen als Babylotsin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Das Gespräch kann hier in voller Länge als Video angesehen werden.

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Im Gespräch | "Familien mit Wertschätzung und Empathie begegnen" - Interview mit Kathrin Schumacher, Familienhebamme in Lübeck

Ausgabe 02 • 2014 des Infodienst Bundesinitiative Frühe Hilfen bringt das gekürzte Interview mit der Familienhebamme Kathrin Schumacher. In voller Länge kann das Gespräch als Video hier angesehen werden.

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Welche Entscheidungen müssen zur Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen auf den Weg gebracht werden? Kann von den Erfahrungen anderer profitiert werden? Die kommunale Austauschplattform soll Erkenntnisse aus Planungsprozessen zu Frühen Hilfen verfügbar machen.

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Publikationen zum Thema

Klicken Sie sich mit den Pfeilen durch die Publikationsauswahl.

NEST-Material für Fachkräfte zur Unterstützung ihrer Arbeit mit Familien

Das NEST-Material wurde speziell für die Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien entwickelt. Es besteht zum einen aus Arbeitsblättern, die die Fachkräfte mit den Familien bearbeiten und die bei den Familien verbleiben. Zum anderen aus Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern.

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Dokumentation Fachtag NEST

Am 30. September 2013 luden das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen (NZFH) und die Stiftung Pro Kind zum Fachtag NEST in Bremen ein, um die „NEST-Materialien für Frühe Hilfen“ vorzustellen.

Das Schwerpunktthema des Fachtages war die „Partizipation“ in den Frühen Hilfen–am Beispiel der NEST-Materialien. Ziel war der lebhafte Austausch zwischen den bundesweit angereisten Fachkräften und den Entwicklerinnen und Entwicklern.

 

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