Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger

Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger sind Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger mit einer Zusatzqualifikation. Sie unterstützen Eltern in belasteten Lebenssituationen – insbesondere auch Familien mit behinderten oder chronisch kranken Kindern.

Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger-/innen (FGKiKP) absolvieren nach qualifiziertem Berufsabschluss in der Kinderkrankenpflege eine Fortbildung im Umfang von 280 Stunden. Diese wird nach dem Curriculum des Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD) und der Interessengemeinschaft freiberuflich und/oder präventiv tätiger Kinderkrankenschwestern e.V. (IGKikra) durchgeführt.

Die FGKiKP stärken die Kompetenz von Familien insbesondere mit behinderten oder chronisch kranken Kindern, Frühgeborenen, Kindern mit Regulationsstörungen und bei anderweitig belastenden Lebenssituationen. Sie klären die Eltern auf, zum Beispiel zur motorischen Entwicklung und zum entwicklungsfördernden Umgang mit ihren Kindern. Ihre Leistungen erbringen sie bei Hausbesuchen oder in der Begleitung zu weiteren Angeboten. Sie vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen und sind so – ebenso wie z.B. die Familienhebammen – Lotsinnen und Lotsen durch die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen. FGKiKP arbeiten freiberuflich oder in Festanstellung, z.B. bei Gesundheits- oder Jugendämtern und bei Trägern der Jugendhilfe.

Der Einsatz von FGKiKP ist Fördergegenstand der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Ebenfalls förderfähig ist der Einsatz von "Familiengesundheitspflegerinnen und -pflegern".

Die vorliegenden FAQ enthalten eine Zusammenfassung häufig gestellter rechtlicher Fragen zum Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern in den Frühen Hilfen.

Die FAQ wurden erstellt vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) im Auftrag des NZFH.

Die FAQ stellen eine Ergänzung zu den "Materialien zu Frühen Hilfen 8. Expertise. Rechtsgutachten zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern" dar. Die Expertise enthält drei Rechtsgutachten, eins zum Arbeits- und Sozialversicherungs- und Umsatzsteuerrecht, eins zum Sozialrecht sowie eins zum Haftungsrecht.

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Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen veröffentlicht Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Sie sind ein Angebot an alle, die Fort- oder Weiterbildung für Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger planen oder durchführen.

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Qualifizierungen zur Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -pfleger werden auf Länderebene angeboten. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an die zuständige Landeskoordinierungsstelle zur Bundesinitiative Frühe Hilfen. Eine Übersicht der Ansprechpersonen in den Bundesländern finden Sie hier.

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DVD „Guter Start in die Familie – Frühe Hilfen verstehen und verwirklichen“

Der Lehrfilm dient primär der Aus- und Fortbildung der Fachkräfte im Bereich Frühe Hilfen. Konzeptionelle Grundlagen und Haltungen in den Frühe Hilfen werden im Rahmen praktischen Handelns anschaulich dargestellt. Zentrales Anliegen ist es, insbesondere den in der Geburtshilfe tätigen Fachkräften, aber auch allen Fachkräften, die sich in den Frühen Hilfen engagieren, bewusst zu machen, wie groß die Bedeutung ihrer Mitwirkung bei den Frühen Hilfen ist. Eine Begleitbroschüre zur DVD unterstützt die Vermittlung der Inhalte des Films.

 

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Materialien für die Praxis

Hier finden Sie Übersichten über Publikationen und Tagungsdokumentationen des NZFH zum Themenbereich Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Ebenso haben wir ausgewählte Vorträge und Präsentationen für Sie zusammengestellt.

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Die Mindestanforderungen zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen formulieren bundeseinheitlich abgestimmte und gegenseitig anerkannte Vorgaben. Für Fachkräfte sowie für Bildungsträger wird damit die Sicherheit geschaffen, dass Qualifizierungen, die nach den Mindestanforderungen absolviert werden, in allen Bundesländern anerkannt werden.


 

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Das NZFH führt eine Online-Studie unter Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich durch. Grundlage für die Erhebung bieten eingereichte „Dokumentationsvorlagen für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich". Hier können Sie sich an der Online-Studie beteiligen.

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Welche Entscheidungen müssen zur Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen auf den Weg gebracht werden? Kann von den Erfahrungen anderer profitiert werden? Die kommunale Austauschplattform soll Erkenntnisse aus Planungsprozessen zu Frühen Hilfen verfügbar machen.

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Publikationen zum Thema

NEST-Material für Fachkräfte zur Unterstützung ihrer Arbeit mit Familien

Das NEST-Material wurde speziell für die Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien entwickelt. Es besteht zum einen aus Arbeitsblättern, die die Fachkräfte mit den Familien bearbeiten und die bei den Familien verbleiben. Zum anderen aus Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern.

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Dokumentation Fachtag NEST

Am 30. September 2013 luden das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen (NZFH) und die Stiftung Pro Kind zum Fachtag NEST in Bremen ein, um die „NEST-Materialien für Frühe Hilfen“ vorzustellen.

Das Schwerpunktthema des Fachtages war die „Partizipation“ in den Frühen Hilfen–am Beispiel der NEST-Materialien. Ziel war der lebhafte Austausch zwischen den bundesweit angereisten Fachkräften und den Entwicklerinnen und Entwicklern.

 

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Links zum Thema