1. Halbzeit gut geschafft: Bundesministerin Manuela Schwesig ist zufrieden mit 1. Förderphase der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ist im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen Koordinierungsstelle des Bundes. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die wissenschaftliche Begleitung der Bundesinitiative, um die Qualitätsentwicklung und Qualifizierung der Fachpraxis zu unterstützen. Zum Ende der ersten Förderphase äußert Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ihre Zufriedenheit mit der Entwicklung.

"Die Bundesinitiative Frühe Hilfen hat bereits jetzt tragfähige Strukturen geschaffen. Das zeigen auch die Ergebnisse der Begleitforschung: In fast allen Jugendamtsbezirken wurden die strukturellen Voraussetzungen für einen bundesweiten flächendeckenden Ausbau von Netzwerken geschaffen. 92,5 Prozent der Befragten haben angegeben, dass in ihrem Jugendamtsbezirk eine Netzwerkstruktur für Frühe Hilfen bzw. Kinderschutz installiert ist. Zudem wurden für diese Netzwerke nahezu flächendeckend Koordinierungsstellen eingerichtet", erklärt Manuela Schwesig.

Diese Ergebnisse stammen aus der Begleitforschung, die das Nationale Zentrum Frühe Hilfen als Bundeskoordinierungsstelle übernommen hat. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch: Zentrale Partner aus dem Gesundheitswesen wie Kinderärztinnen und -ärzte, niedergelassene Hebammen, Geburtskliniken und Kinderkliniken sind seltener in den lokalen Netzwerken anzutreffen, obwohl sie wichtige Partner in den Frühen Hilfen sind. Beim Einsatz von Familienhebammen und Fachkräften aus vergleichbaren Gesundheitsfachberufen besteht trotz der Ausweitung durch die Bundesinitiative weiterhin ein hoher Entwicklungsbedarf. Am 1. Juli 2014 beginnt die 2. Förderphase der Bundesinitiative Frühe Hilfen (01.07.2014 - 31.12.2015). Der Bund stellt für diesen Zeitraum 76,5 Millionen Euro für Frühe Hilfen zur Unterstützung von Familien zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit den Ländern wurden die bereits bestehenden Angebote Frühe Hilfen weiterentwickelt und ausgebaut.

Zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ)