„Betreuung von schwangeren Asylbewerberinnen durch Familienhebammen“ - Förderpreis Transkulturelle Pädiatrie geht in den Bereich Frühe Hilfen

Mit dem Preis fördert die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) und die Österreichische Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (ÖGKJ) die nach eigenen Aussagen dringend notwendige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Transkulturelle Pädiatrie innerhalb der pädiatrischen Fachkreise. Dotiert ist der Preis mit 1000 Euro.

Im Bild (von links nach rechts): Priv. Doz. Dr. Erika Sievers, Vorsitzende des Fachausschusses Transkulturelle Pädiatrie; Dr. Christian Fricke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin; Katja Müller, Projektleiterin, Amrei Westhues, Familienhebamme; Dr. Werner Schimana, Projektverantwortlicher und Abteilungsleiter; Dr. Regina Pauletzki, Leiterin Frühkindliche Gesundheitsförderung

Mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde in diesem Jahr „Die Betreuung von schwangeren Asylbewerberinnen durch Familienhebammen“ der Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Abteilung Gesundheitsförderung von Anfang an.
Die Arbeit beinhaltet ein Konzept zur Betreuung von Schwangeren in Notquartieren, Gemeinschaftsunterkünften und Pensionen der Landeshauptstadt München, die Betreuung von 52 schwangeren Asylbewerberinnen seit 2014 sowie eine Analyse der Belastungsfaktoren und gesundheitlicher Fragestellungen. Die Finanzierung des Einsatzes erfolgte über die Bundesinitiative Frühe Hilfen