Fachtagung "Familienhebammen und Frühe Hilfen"

27.02.2013 | Mülheim/Ruhr: Michael Hahn, wissenschaftlicher Referent im Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), informierte bei der Fachtagung "Familienhebammen und Frühe Hilfen" über die Aufgaben der Bundeskoordinierungsstelle zur Bundesinitiative Frühe Hilfen. Insbesondere stellte er das Kompetenzprofil Familienhebammen vor.

Rückfragen der Teilnehmenden bezogen sich auch auf das Kompetenzprofil für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren, das derzeit im NZFH erarbeitet wird. Viele Kommunen stehen vor der Einstellung entsprechenden Personals und benötigen hier eine Orientierung über Handlungsanforderungen und entsprechende Kompetenzen.

Heiner Nienhuys informierte für das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen darüber, dass die Landeskoordinierungsstelle zur Bundesinitiative ihre Arbeit aufgenommen habe und die Anträge der Kommunen für das Jahr 2013 prüfe.

Das Familienhebammenprojekt in Mülheim stellte auf der Fachtagung eine statistische Auswertung seiner Arbeit vor. Ferner berichtete Dr. Hannelore Lier-Schehl aus der Praxis der Kinder- und Jugendtherapie in der Mutter-Kind-Station der Klinik des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Herten. An der Veranstaltung nahmen etwa 100 Fachkräfte verschiedener Professionen aus Mühleim an der Ruhr und angrenzenden Kommunen teil.

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