Hilfen für Eltern
NZFH Aktuell
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Neue Publikation des NZFH: "Werkbuch Vernetzung"
Praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten
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Unterstützt wurde Prof. Cierpka, der am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg beschäftigt ist, von seinen Mitarbeitenden Dipl.-Psych.'in Sarah Groß und Dipl.-Psych. Michael Stasch.
Gegenstand der Untersuchung ist die Erfassung und Dokumentation aller bundesweiten Angebote im Bereich der "frühen psychosozialen Intervention" sowie die Beschreibung von Merkmalen dieser Versorgungsangebote, aus denen Rückschlüsse auf ihre Qualität gezogen werden können, wie etwa der Ausbildungsstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ebenfalls von Interesse sind die theoretischen Grundlagen, auf denen die Leistungsangebote basieren, der organisatorische Rahmen ihrer Arbeit sowie die Frage nach der Finanzierung der Einrichtungen.
Die Expertise beruht auf den Daten von insgesamt 288 Anlaufstellen in Deutschland, die im Bereich der Begleitung, Beratung bzw. Behandlung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern angesiedelt sind und zum Ziel haben, Störungen der Verhaltensregulation und Störungen der Eltern-Kind-Beziehung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Unterschiedliche Qualitätsmerkmale der Angebote werden auf Basis einer postalischen Fragebogenerhebung differenziert beschrieben und bewertet.
Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass sich Anzahl und Merkmale der Frühinterventionsangebote regional zum Teil recht stark unterscheiden. Insgesamt wird deutlich, dass die Versorgungslage an psychosozialer Eltern-Säuglings-Beratung im Vergleich zu den Prävalenzzahlen noch nicht ausreichend ist. Positiv lässt sich festhalten, dass die befragten Expertinnen und Experten viele Fortbildungen wahrnehmen, um sich im Bereich der Frühinterventionsangebote zu qualifizieren.




