Pressemitteilung

03.05.2010 | Neues Werkbuch: Verbindlich kooperieren für Frühe Hilfen

Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gibt "Werkbuch Vernetzung" heraus.

 

"Werkbuch Vernetzung" des NZFH - Erfahrungen aus dem Modellprojekt "Guter Start ins Kinderleben"

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine neue Publikation herausgegeben: das "Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz".


 

DJI Online Thema 2010/05: Kindesvernachlässigung – ein unterschätztes Risiko?

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) macht im Monat Mai 2010 das Thema "Kindesvernachlässigung – ein unterschätztes Risiko?" zum Online-Schwerpunkt.


 
 

Begriffsbestimmung "Frühe Hilfen"

Was wird unter dem Begriff "Frühe Hilfen" verstanden? Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen.


Stellungnahme des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI) bei der Kinderkommission des Bundestages

Das DJI hat zur öffentlichen Anhörung der Kinderkommission des Bundestages zum Thema "Neue Konzepte Früher Hilfen" am 2. März 2009 in Berlin eine umfangreiche Stellungnahme erstellt. Diese wurde in Kooperation mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der TU Dortmund erarbeitet.


 

Publikationen zu Frühen Hilfen

Interventions- und Präventionsmaßnahmen im Bereich Früher Hilfen. Internationaler Forschungsstand, Evaluationsstandards und Empfehlungen für die Umsetzung in Deutschland Prof. Dr. Anke Lengning; Prof. Dr. Peter Zimmermann; Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) (Hrsg.), Köln, 2009
Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen Dr. U. Benz, T. Bloedhorn, Prof. Dr. med. U. T. Egle, P. Ellesat, Dr. J. Hardt, F. Herm, E.-C. Knoller, G. Kohaupt, Prof. Dr. jur. H. Lauer, Dr. C. Maihorn, Dr. E. Nowotny, Prof. Dr. med. U. Thyen, Prof. Dr. jur, Dr. rer. soc. h.c. R. Wiesner
; Kinderschutz-Zentrum Berlin (Hrsg.), Eigenverlag (Verlag), 11. überarbeitete und erweiterte Auflage, März 2009
Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen - Machbarkeitsexpertise zur Verbesserung des Kinderschutzes durch systematische Fehleranalyse J. M. Fegert, K. Schnoor, S. Kleidt, H. Kindler, U. Ziegenhain; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.), 2008
Early Prevention - Frühe Prävention. Erfahrungen und Strategien aus 12 Ländern Deutsches Jugendinstitut München (DJI), Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention und Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (Hrsg.), Deutsches Jugendinstitut (Verlag), München, 2007
Expertise zum Stand der Prävention/ Frühintervention in der frühen Kindheit in Deutschland Manfred Cierpka, Michael Stasch, Sarah Groß,; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.), Köln, 2007
Stellungnahme der Bundesregierung zu der Entschließung des Bundesrates zur verpflichtenden Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen Unterrichtung durch die Bundesregierung; Bundesrat (Hrsg.), Bundesanzeiger (Verlag), Köln, 2007
 

Eckpunktepapier "Starke Netze für Kinder und Eltern knüpfen"

In Umsetzung des Auftrages aus der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 19. Dezember 2007 zum Beschlusspunkt "1. Starke Netze für Kinder und Eltern knüpfen" haben Bund und Länder in Zusammenarbeit mit Kommunen und mit Unterstützung des NZFH Vorschläge für vernetzte Strukturen und regelhafte soziale Frühwarnsysteme und Fördersysteme entwickelt.

Landesgesetzliche Regelungen im Bereich des Kinderschutzes bzw. der Gesundheitsvorsorge

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend legt das beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) angesiedelte Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) eine Synopse vor, die die landesgesetzlichen Regelungen zum Kinderschutz in den einzelnen Bundesländern analysiert.


 

Handlungsempfehlungen zur "Kooperation von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe"

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) haben gemeinsame Handlungsempfehlungen "Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – Kooperation von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe" erarbeitet. Die fachlichen Grundlagen hierzu wurden unter Mitwirkung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erarbeitet. Die Broschüre ist als PDF verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.


 

Auszug aus dem Koalitionsvertrag 2005: Projekt zur Frühförderung für gefährdete Kinder

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung 2005 wurde die frühe Förderung gefährdeter Kinder als eigenes Projekt innerhalb des Kapitels zur familienfreundlichen Gesellschaft festgeschrieben. Wir dokumentieren den Auszug im Wortlaut.

Bekanntmachung: Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gab im Rahmen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme" die Förderung von Modellprojekten sowie deren wissenschaftlicher Begleitung und Wirkungsevaluation bekannt. Die Frist für die Förderanträge endete am 31. März 2007. Wir dokumentieren den Bekanntmachungstext.


 

Kinder- und Jugendhilfe

Kinder haben das Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Die Kinder- und Jugendhilfe hat die Aufgabe, diese Rechte mit einer breiten Palette an Leistungen für Kinder und Eltern zu unterstützen. Wo gegen dieses Recht in schwerwiegender Weise verstoßen wird, greift die Kinder- und Jugendhilfe zum Schutz von Kindern ein und erwirkt im Falle andauernder Gefährdungen beim Familiengericht die notwendigen Maßnahmen.